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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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den, so bald in denselben ein jeder sein besonderesInteresse dem allgemeinen vorzog, sanken sie unterfremde Dottmäßiqkeit. Und was bedarf es der Bei»spiele aus fremden Ländern und Zeiten ? Wir wer-fen den Blik auf die Begebenheiten der dreißig er-sten Jahre dieses zuin Ende eilenden Jahrhunderts»Was anders wär es, als Mißtrauen, Parteygeist,Anhänglichkeit an auswärtige Mächte, wodurch diesegesegneten büiidtnerschen Gebirge und Thaler zumtraurigsten Schauplaze der Kriegesflammen gewor-den ? Diese wolgemejnten Erinnerungen beschlos-sen wir mit dem Herzenswünsche: daß der Höchsteeuer» Freystaat, so lang Thal und Berg, Grundund Grat stehen, (wie euer Bundesbrief sich aus-/ drükt) noch ferner »»erschüttert erhalte, daß er Euchgegen jeden Angriff mit vereintem Herzen bewaffne,damit Ihr die Krone eurer theuer erworbenen Frey-heit auch für die spatesten Enkel behauptet, wozuwir im Namen unsrer gnädigen Herren und Obernzu jeder Zeit möglichen Beystand versprechen.

Kirchenstreit im obern Bunde;

vont I. I7»l — 1710.

Wenn Grauvündten so leicht und so oft durchinnere Gährungen beunruhigt wird, so liegt derGrund hievon nicht etwan bloß m der demokrati«rter Band; B h schon