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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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auf trat man mit den eidgenößischen Vermittlernin Bcrathschlagunq, nach was für einer Form mankünftig die Streitigkeiten zwischen einem Bundeselbst und einzelnen Gemeinen des Bundes beylegenkönnte. Die Natur der ganz demokratischen Ver-fassung in Graubündtcn, vermög welcher Alles vordie Gemeinen gebracht werden muß, verzögerte dieseBerathschlagungen. Ohne Has Ende abzuwarten,reiietcn die eidgenößischen Gesandten nach Hanse.In ihrem Namen überreichte der Jürchersche Se-kelmeister, Hans Heinrich Nahn, den Bündtnernzum Abschied ein Schreiben, folgenden Inhaltes: *)Wir sind fest überzeuget, daß Ihr nach Eursb eige-nen hohen Weisheit die besten Mittel zur Erhaltungeurer Glükseligkeit anwenden werdet: Nichts destoweniger vergönnet Ihr, daß wir Euch mit eidgenös-sischer Treuherzigkeit vorstellen, wie bey dießmali-gen schwierigen Zeitumständen freye Staaten mehrals jemals auf der Hut stehen, und mit Hintanse-zung der Privatzwiste vielmehr den Grundsazen derVorältcrn, als den schädlichen Eingebungen vonAussen Gehör geben sollen. Spiegelt Euch an denfatalen Beyspielen der Städte Rom, Athen undSparta. So bald sich'aus diesen Städten die alteSittmeinfalt und das gegenseitige Zutrauen verlo-ren

*) Henir. FüßlinS Schweiz. Mus. St. m. Nro.

4 . 1783 .