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als Urheber des Handels, sollte entsezt werden; dieReformirten aber sollten in ihren Häusern, wie bis-her, freye Religionsübung qeniessen, hingegen öf-fentlich keinen Gottesdienst haben, als zu Kastellund Jlanz. Uebrigens sollte man der Sönderuügnicht weiter erwähnen. Die Unruhestifter büßte manum 22000. Gulden, und aus dieser Summe wur-den theils die Unkosten bezalt, theils die Beschä-digten getröstet. Nach diesem Spruche legten beideTheile das Gewehr nieder. Nichts desto wenigerglomm noch lange das Feuer unter der Äsche. ImI. 1708. bewilligte zwar die Synode zu Jlanz demPfarrer zu SargauS die wirkliche Uebung des refor-mirtcn Gottesdienstes, allein von Zeit zu Zeit wur-de sie von den Katholiken durch gewaltsame Anfü-gen gehindert. Den 6. Sept. 1710. erklärte hier-auf der Bundestag zu DaooS: Wofern die katho-lischen Sarganser den AuSspriich vom I, 1704, nichtfeierlich annehmen, werde man sich gegen sie allerRepressalien bedienen, und zum Anfange in Chur-wakden den Katholiken die Kirche beschlieffett. ZurVollziehung mahnte man aus jedem Hochgerichtevorläuftig 100. Mann auf. Endlich legten sich dieSarganser zum Ziele. Einen andern Kirchenstreit,ebenfalls in dem obern Bunde, erregten in demMissoperthale die Factionen der Frutisti und der Pre-tisti. Den LandeSgesezen zuwider, zogen jene die
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