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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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einen andern, der den Gotteshausbund noch nähehbetraf: Im Dezemb. 1728. wählte das Domka-pitel zu Chur den Freiherr» von Rost/ einen Oester- ireicher, zum Beschösse, da bisher nur ein Einge-bohrener gewählt werden durste. Der Gotteshaus-,bund legte eine Protestation ein; gegen alle Erwar-tung und bisherige Gewohnheit aber verweigertendie beiden andern Bünde die Besicglnng. Es ge-schah nicht ohne geheime Einwirkung des Wiener-HofcS, und nicht ohne Grund gieng die Sage , die-ser Hof hätte dem verstorbenen Bischoff die Rechtedes Bistummes über Las Münsterthal abgekauft,und sich dadurch einen Eingang aus dem Tirol indas Innere des Landes.geöffnet. Nach heftigem iFederkriege sonderte sich voll Erbitterung im May-,monate 1729. auf dem Congresse zu Chnr der Got-teShausbund von den zween übrigen, und nahm kei-nen Antheil mehr an den allgemeinen Geschäften. jAu wiederholten Malen hatten die Vlll. alten Ean-,tone ihre Bundesgenossen, die Graubündtner, zurAussöhnung ermähnt. Nunmehr bat sich der Got-teshauöbund die Vermittlung theils von Zürich undBern theils von dem französischen Bottschafter aus,

Noch heftiger erbitterte gerade dieser Schritt diebeiden andern Bünde. Sie verlangten, daß man ,sn den in. Bünden selbst Schiedrichter wähle; wi-drigenfalls drohten sie, die ihnen wirklich angetra-

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