„daß es der graubündtnerschen Republik weder Vor-theil noch Ansehu gewahre/ wenn sie / da ohnehin„die beste Auskunft in ihrer eigenen Gewalt steht /„um jeder Kleinigkeit willen auswärtige Behörden„anrüste." Ueber den ganzen Handel nehmlich hat-ten die Graubündtner bereits den rz. Juni der Eid-genossenschaft Nachricht ertheilt: „ Wir zweifeln„keineswegcs / sagen sie am Ende des SchreibenS/daß wir bey Euch noch immerhin jene so wohl„auf bnndeSgenößische Gesinnungen als auf gleich-„artige Vortheile und Verhältnisse gegründete Lheil-„nehmnng finden, und daß Ihr uns nach dem Bei-spiele eurer Vorfahren encrn Rath und Beistand in„diesen schwierigen Zeiten nicht entziehen werdet."Den r/. Juni hatten die Graubündtner über Allesauch den kaiserlichen Agenten / Baron von Kronthal/benachrichtigt/ „mit dem ergebensten weitem Ge-„suche/ den sämmtlichen bündtnerschen Freistaat bey„allerhöchster Behörde wirksam zu empfehlen." Un-ter den gegenwärtigen Umästnden aber konnten siewirksame Einmischung nicht wohl weder von demKaiser noch von den Schweizerkantonen erwarten;sie mußten besorgen, daß eine solche Einmischungeine noch tiefere von Seite Frankreichs herbeyziehenwerde. Zu Ende des Juli versammelten sich inGraubündten die StaatSbäupter auf einem ausser-vrdentlichen Beytage. Die Fragen/ über die sieCk - mit
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