Graubündtm folgender inaasse» : „ Euer Abgesand-ter trug mir zugleich euern Wunsch.vor, daß ich„zwischen Euch und den Veltlinern das Mittleramt„annehmen mögte. Euer Zutraun verdien ich durch„den lebhaften Antheil, mit dem ich mich für die„Wohlfahrt euers Volkes und für das Glük eurer„braven Nation intereffire. Im Namen der fran-zösischen Republik übernehm ich die Vermittlung.„Ohngeachtet mir dieses Geschäft schwere Pflichten„auflegt/ übernehm' ich es gleichwohl in der Hojsi„nung/ daß ich zum Glüke und Frieden der Völ-„ker in Graubündten und in dem Veltlin etwas„beytragen werde." Den Z. Juli schrieb an dieIII. Bünde auch Comeyras: „Die Veltliner wol- ^„len ftey seyn; eS ist billig, daß sie es seyn. Am i„sichersten gehn die IIl. Bünde, wenn sie ihre bis- ^i,herigen Unterthanen in völlige Gleichheit der Rechte„mit ihnen selbst aufnehmen." Mündlich that Buo-uaparte dem graubündtnerschen Gesandten Plantaden ei ichen Vorschlag. In seinem GesandtschastS-berichte macht dieser noch folgende Bemerkung:„Die Bewerbung um auswärtigen, allenfalls auchi,ekdgenößischen Rath und Beystand/ wozu besonders„daS Hochgericht Puichlan die Graubündtner verlei-ben will , ist den französischen Autoritäten nicht„unbekannt; die französischen Autoritäten aber sehen„eine solche Bewerbung nicht gern; sie stellen vor,
daß