Den 4teii empfahlen sie die graubündtnerschen An-gelegenheiten auck noch in einem besondern Schrei-ben dem französischen Directorium. Ohngeachtetder Protcstation des Oberstlieutenant SaliS-Soglio,erwähnte man in diesem Schreiben der Lombardeygleichwol unter dem Namen einer Republik; ohn»geachtet so wol seiner als des Landvogt Dosch Pro-testation ließ man durch den Vundesprasident an denMinister der ciSaipinischen Republik ein Schreibenunter folgender Ausschrift abgehen: An den Bür-ger TeSti, Minister der auswärtigen Angelegenhei-ten bey der ciüalpinischen Republik in Mailand.Nm eben diele Zeit hatte der Canton Zürich hinge-gen den Schluß gefaßt, für einmal noch die Ant-wort an diesen Minister zu verzögern. *) Den 9tenAugust erkennte der Beytag, daß über die Einver-leibung der Veltliner noch keine Entscheidung statthaben könnte. An dem gleichen Lage den 9 August,überreichten die bereits zur Gesandtschaft nach Mai-land ernennten vier Deputirten, Caderas, Plant»,Rascher und Sprecher, dem Beytage schriftlich ihreGründe zur Ablehnung des ihnen ertheilten Auf-trages : 1) Verlangen wir, heißt es m ihremVortrage, von den Gemeinen selbst Vollmacht und
Instruc-
*) Im Sept. 1797. anerkennten die neue ReblMkauch die Zürcher und andere Cantone«