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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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Instruktiv»/ ob wir auf ihre hphe Bestättigung hinwegen Befreyung und Einverleibung de§ Veltlinsin Unterhandlungen eintrctten können? z) Da manuns auftragt/ daß wir uns die Integrität unsersganzen Gebietes eben so sollten zusichern lassen,wie sie in ähnlichen Umständen den Cantonen zuge-sichert worden, so bedürfen wir einer abschriftli-chen Mittheilung dieser officiellcn Zusichernng 6)Wofern wir in Mailand unser volitisches und öko-nomisches Interesse durchsezcn sollen, so kann manuns ein Kreditiv an die neue Republik nicht versa,gen. — In einer spätern Note vom n. August er-klärte Vicar Planta geradezu, daß er die Gesandt-schaft nach Mailand nothwendig ablehnen müßte,und zwar wegen der bloß einseitigen Instruction vonSeite eines Beytages, der über die Stimmen derGemeinen noch keine genauere Rechnung eingezo-gen. Die eine Partei hoffte auf eine Umkehrungder Dinge in Frankreich, und damit zugleich aufdie Wiederunterwerffung des Veltlins; die andererechnete, wo nicht aus die Derkanffung des Velt-lins , wenigstens auf seine LooSkanffung; die drittewünschte eine Einverleibung dieser Provinz nochlieber in den neuen lombardischen, als in den altengraubündtnerschcn Freystaat. ') Merkwürdig ist eS,_ daß

*) Man sehe in dem helvetischen Volksfreun-de von Chur(r.Woche Juli 17-7.) Schreiben