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1 (1824) Erster Theil: Taktische Geschichte der Artillerie / von W. von Grevenitz
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Wenn in allen vorigen Perioden die technische Ein,richtung der Artillerie berührt worden ist, um ihren Ein-fluß auf die Taktik zu bezeichnen, so finden wir am Endedieser Periode die Kaliber der Geschütze in allen Armeenmehr vereinfacht, indem sie nur aus 12- und 6pfünder-Kanoncn, 7- und lOpfünder-Haubitzen bestehen. Dieschweren 12 Pfänder, bei den Preußen Brummer genannt,welche noch zu Anfange des Revolutionskrieges in Batte-rien mitgeführt wurden, sind zum Belagerungs-Train, die3pfünder zur Flankenvertheidigung in den Festungen ge-wiesen.

Bei der französischen Armee verschwanden die Regi-mentsstücke zuerst nur zum Theil 1794, und gänzlich imJahre 1799. Mangel leitetete hier zur größeren Voll-kommenheit Noth war, wie zu allen Zeiten, auch hierErfinderin und Lehrmeisterin, einen vollkommenen Ge»brauch der Artillerie herbeizuführen.

Die vortreffliche Erfindung Gustav's hatte ihrenZweck erreicht, den Gebrauch der Artillerie weiter geführt;aus ihren Grundpfeilern entsprang ein neues, vollkomme-neres, artilleristisches Kriegsgebäude.

Im Anfange des Revolutionskrieges befolgte man inder französischen Armee noch die Entwürfe Gribeauvals,nach welchen die Armeen mit nachfolgenden Geschützenausgerüstet waren:

Armee.

So

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83

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Anzahl der Bataillone

80

28

32

48

188

4pfü»der Regime,irsstücke

160

56

64

96

376

12 - Reservegeschüue

32

12

12

16

72

8 - dito

72

24

32

48

176

4 t dito

40

16

16

24

96

völlige Haubitzen

8

4

4

8

24

Summa der Geschütze

312

110

128

192

744