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1 (1824) Erster Theil: Taktische Geschichte der Artillerie / von W. von Grevenitz
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(S. 80.) ist die Anzahl der Geschütze und Stärke derArmee angegeben worden.

Ohne in nähere Erläuterungen der strategischen undtaktischen Entwürfe zu dieser Schlacht einzugehen, nachwelchen man preußischer Seits Dispositionen entwarf, umauf vier verschiedenen Schlachtfeldern bei Pirmasens zuschlagen, endlich doch eigentlich vom Feinde überrascht, aufdemjenigen angegriffen wurde, wo man es nicht erwar-tete *), bleiben wir bloß bei dem entwickelten Gebraucheder Artillerie stehen.

Nachdem die preußische Armee (von B. und D.,Plan XIII.) nach dem vom Feinde ausgewähltenSchlachtftlde gelangt war, und sich in Linienstellung inzwei Treffen formirt hatte (A. a.) , wurden die Batterienmehr links vor der Front der Armee vorgezogen. Als nunder Feind seine wahre Absicht entwickelte, durch und beiFährbach dcbouchirte, um auf der Chaussee nach Pirma-sens vorzudringen, ließ der Herzog von Braunfchwcig allein der Position stehenden Bataillonsstücke noch zwischenden Batterien auffahren, und dadurch gleichsam ein gan-zes Treffen von Geschütz fonniren (3. 3.) *), welches, durchsein Kartätschfeuer und mit einigen in b. b. aufgestelltenBataillonskanonen, den Feind von der Chaussee ab nachdem Blümelthale warf, so daß derselbe nunmehr vondem Schachtberge aus seine Angriffe fortzusetzen suchte.

Uin diesem zu begegnen, und der im Verfolge derSchlacht auf dem Schachtberge gedrängten preußischen Ka-vallerie Luft zu machen, ließ der Herzog 2 Bataillone mitihren Kanonen sich links schieben (c. e.), so wie einehalbe reitende und eine halbe schwere Batterie eine Links-schwenkung machen (d. d.). Durch diese Bewegung, beiwelcher gedachte Bataillone mehrere Salven gaben, und

1 ) u. 2) v. Grawerts ausführliche Beschreibung der Schlachtbei Pirmasens.