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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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51
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Tim die Gemeinschaft zwischen der Donau und Amberg, wieder herzusteiieh, mufsteder Marschall von Broglio durch verschiedene neue Vorkehrungen diesem Theileunserer Quartiere eine Verstärkung geben, weswegen er unter dem Markts von Bali-court mehrere Brigaden dahin schickte, welche auf die eben verlassenen Quartiere los-gingen, und dieselben neuerdings wieder in Besitz nahmen.

Den igten April traf der Kaiser in München ein, und hoffte durch seine Gegen-wart die offensiven Operationen zu beschleunigen, die er noch immer für mög-lich hielt. Er drang daher in den Marschall von Broglio, die Armee am Innzusammen zu ziehen, und Schärdingen und Passau anzugreifen. Der Marschall aberbewies ihm die Unmöglichkeit einer solchen Unternehmung, und überführte ihn, daßer bei der weitläuftigen Stellung der Armee nicht mehr als 35 Bataillone und 50Schwadronen dahin ziehen könne. Der Gegeneinwendungen des Kaisers ungeachtetwurde also nichts unternommen, bis endlich die Umstände sehr bald eine Bewegungerforderten.

Den i5ten April vereinigte sich der Prinz Karl mit der Armee des Grafen vonKevenhüller bei Vilzhofeu ohnweit der Donau. Vor Ende des Monats ward eine■Brücke über diesen Flufs geschlagen, und er schickte unter den Befehlen des Generalv °n Pvott ein Corps nach Altersbach an der Niedervils. Auf diese Bewegungen ver-stärkte der Marschall von Broglio seine Posten an der Iser, und schickte den Grafenv ° n Sachsen nach Amberg, um sich in der Oberpfalz den Bewegungen des Fürsten^ r ° 11 Lobkowitz entgegen zu setzen. Vermöge dieser Anordnung schmeichelte manSlc *b alle Absichten der Oestreichischen Generale vereiteln zu können. In dem Feld-es Von 1743 des Marschalls von Noailles, welcher 1760 in Amsterdam erschienen ist,flnd et man einen Brief dieses Marschalls an den Kriegsminister D’Argenson vom2?ste ü May; „Ich habe,“ heifst es in demselben, „vom Marschall von Broglio einen3 >-Brief vom 4ten May erhalten, in welchem er mir die positive Versicherung gegeben,” l5afs »eine Truppen sowohl diesseits als jenseits der Donau so postirt worden, um! ’§^icb g e j ( j £r jj an£ j zu seyn, sich den Unternehmungen des Feindes entgegen zu

” Se tzen.“

^dessen rückte der Augenblick heran, in welchem die Scene sich gänzlich verän-

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tiere AJetl 6ten May marschirte der General Rott mit 9000 Mann gegen die Quar-

züs- , 61 ^ ra nzoscn zwischen dem Inn und der Iser: er hob mehrere Posten der Fran-Sl sch en -p ...

blo s . _ ^fcicompagnien auf, und alle Regimenter in dieser Gegend fanden ihr Heil

^ttgelfin'g 6111 Plötzlichen Rückzug. Der Herr von Philipp i zog sie säumülich nach

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gimentern 61 ging der Prinz Karl 'mit 48 Bataillonen und neun Cavallerie - Re-

Pber den i tm , unc j ]j am j en gten nach Erlbach, woselbst er den Grafen

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