Orten geöffnet ward. Nur seinem tollen Muthe gehorchend, liefs er eine zahlloseGierige Leitern verfertigen, um während des Sturmes auf die Breschen vermittelst ihrerdie noch stehen gebliebenen Mauern zu ersteigen, und so die Stadt zugleich auf allenPunkten anzugreifen. Doch auch hier wirfste der gleich kluge und tapfere Huniadesauf allen Seiten einen der Heftigkeit des Angriffes angemessenen Widerstand entgegenzu setzen. Man kämpfte den ganzen Tag mit gleicher Wuth, ohne dafs die entschlos*sene Besatzung einen Fufs breit wich; die überall zurückgeschlagenen Türken mufstenselbst auf den Abzug denken. Die Anführer stellten dem Sultan vor: es sei leichterzu sterben als einen so erfahrnen und tapfern Befehlhaber, wie Iiuniades, zu besie*£en. Der Sultan hingegen vermafs sich hoch, entweder die lestung zu erobern, oder«lit seinem ganzen Heere umzukommen; es ward daher beschlossen, mit Anbruch desfolgenden Tages mit noch gröfserer Macht anzugreifen. Das ganze Fufsvolk bekamBelehl, zu Unterstützung der Stürmenden bis an den Festungsgraben vorzurücken,•^ies geschähe ganz unbedeckt, der Sultan an der Spitze, und die Christen richteten
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eine so grofse Niederlage darunter an, dafsman die Zahl derTodten auf mehr als 30000“«Siebt. Der Sultan selbst ward am Schenkel verwundet. Die Belagerten wiesen den«tuen Angriff mit gleicher Unerschrockenheit zurück wie am vorhergehenden Tage,d *«n ih r Oberbefehlshaber war überall der vorderste. Endlich wichen die Janitscharen,v «stümmelt und vom Kampfe erschöpft von den Unglückbringenden Mauern zurück,
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Sein
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en in solcher Eile, dafs Mahomet am 6ten August 1456 mit Hinterlassung
es Geschützes uud des gröfsten Theiles der Equipage, und mit Verlust seinerten -^-oführer, nach drei Monaten die Belagerung aufgeben mufste. Zum Andenkenp wuchtigen Sieges stiftete Pabst Calixtus III. das Fest der Verklärung unsersLandes; denn Belgrad ward damals für die Vormauer der Christenheit gehalten,Ve t CU oen Tod des Huniades, ihres mutliigen Vertheidigers, einen empfindlichenerlitt. Er starb wenige Tage nach dem erfochtenen Siege an seinen Wunden.
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Erste Belagerung von Rhoclus.
1CSe läfs t sich
denselb eil ^ Slcu Um so me ^ r der vorhergehenden Belagerung beigesellen, als sieein em b rfc - SC ^^ eC ^ lten Erfolg für die Belagerer hatte. Von einer doppelten Mauer undSa he'Ri 10c j en Und riefen Graben umgeben, der durch starke Tliürme bestrichen war,^rillejjg SlC ^ ain 2 3 sten Juny 1450 durch den Grofsvezier mit einer furchtbarenIetl > Waren obgleich die Mauern an verschiedenen Orten niedergeschos-
ßchütttfrlicy. „ 1 a ^ e Stürme auf die entstandenen Oeffnunaen, vergebens. -Der uncr*Unverrichteter g U ^ rstan d der Besatzung nüthigte den Belagerer, sich am ifiten Augustv Vloren h at te ^ einzuschiffen, nachdem er über die Hälfte seines Heeres