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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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derte, nachdem die Bresche zu Stande war. Hieraus folgt} dafs jöne keinen Ethflufüauf die Dauer der Belagerung haben.

Bios Bergen op Zoom leistete 62 Tage Widerstand, wovon 57 den vorläufigenArbeiten bis zu Anlegung deF Breschbatterieen gewidmet waren. Die Laufgräben wur-den am l/jten July 1747 eröffnet; allein, bei dem ganzen Angriffe waren auch, nichtzwei Batterieen nach 'd eh Grundsätzen des Marschall Vau bah angelegt. Das Feuerder Festung Ward daher auch'nie zunv Schweigen gebracht. Es dauerte bis zum letz-ten Tage in seiner ganzen Stärke, denn durch die Verbindung mit der im verschanz-ten Lager stehenden Armee fehlte es weder an Geschütz und Munition, noch an Men-schen zur Bedienung. Die Flanken der AngrifFsseite waren am letzten Tage wie amersten besetzt, und dennoch ward die Stadt mit Sturm erobert, als nach siebentägigemSchiefsen die Breschen ersteiglich waren. Wozu haben nun der Festung ihre Flankengenutzt? — Wenigstens nicht zur Bestreichung des trocknen Grabens, in welchem dieverschi ec j enen Angriffskolonnen zu ihrer Bestimmung marschirten, ohne durch das Flan-kenfeuer in Unordnung zu kommen; aus dem sehr einlachen Grunde, weil ihr Feuerv ml zu unbedeutend ist, um den Uebergang über den Graben wirklich zu hindern.*)

Als die ersten Verbesserer der Befestigungskunst sich darauf beschränkten: dieThürme der Alten in Bollwerke zu verwandeln, indem sie sie vergröfserten, und hin-tCr niedrigen Mauern Erde schütteten, sahen sie wahrscheinlich die daraus entsprin-genden wesentlichen Nachtheile nicht vorher. Unbekannt mit den fürchterlichen Wir-n gen des Schleuderschusses, wufsten sie nicht, dafs sein häufiger Gebrauch, gemein-

^aftiieh mit den später aufgekommenen Bomben es unmöglich machen würde, hinterden vn •

von vorne, von den Seiten und von hinten getroffenen Brustwehren auszu-aalten c* •. ■ • .

• Q1 e sahen nicht voraus, dafs die zurVertheidigung der Festungen unentbehrlich

°rdene Artillerie-in wenigen Tagen von der ihr überlegenen des Belagerers vernich-, et ^ n ^ürde.

Gesell 16 **. 0 t k Wen< iigkeit, J ene Hmfangsmauern zu erniedrigen, um sie der feindlichenZWlr kung zu‘entziehen, forderte eine reifliche Ueberlegung ihrer neuen Form,Jfräng i zu S ehör igen Wälle möglichst au decken, und um zugleich'eitlem andern grofsen

nicht neUern Vertheidigungsart abzuhelfen: dafs sie das feindliche Geschütz

°hne . rn ' c ^ ten kann, wenn es, auf dem Glacis aufgestellt, die stärksten FuttermauernSt a d tRl e nieder schmettert. Die ehemaligen Wandelthürme liefsen sich am Fufse derern au f verschiedene Weise zerstören; man findet häufige Beispiele davon i«

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scbfcint, fibewaScbt worden ivV seyn, und sieb ihrer acht Flankengeschirtoe gat nichtbereif :' 1 so wie sie auch die Franzosen ungestört den Uebergang über die Cunette vor»

Anmerkung des Ugbersetzer».K 2