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Flanken desselben bilden, und die Stelle der Hauptflanken vertreten. Sie kommen beidieser Voraussetzung dem bestrichenen W inkel um mehr als 65 Toisen näher, fast dieHälfte ihres ganzen Abstandes. Man gewinnt folglich durch djese veränderte Formdie beiden Räume E e und F f für die Schufsweite des kleinen Gewehrs,* und mankann die vorspringenden Winkel von G nach H und von M nach N vorrücken, wo-durch die Seite des Vieleckes H N von igo auf 306 bis 310 Toisen wächst, ohnean der Entfernung der Flanken von dem 'bestrichenen Winkel etwas zu ändern. Diedaraus entspringenden Vortheile sind:
1) eine geringere Länge des Walles, im Verhältnis der Länge der Vielecks,seiten ;
2) eine Verringerung der Zahl der letzteren selbst, wodurch eine ganz vorzüg-liche Ersparnis lierbeigeführet wird;
3) eine bessere Deckung der Flanken, die nur noch dem Feuer von vomausgesetzt bleiben. Die todten Winkel bei e -und f geben keinen Einwurf ab; mankann ihnen auf mancherlei Weise abhelfen.
Ich behaupte, dafs eine solche Fronte stärker seyn würde, vorzüglich weil dieFlanken, durch das Ravelin gedeckt — das ein blofser Erdwall seyn kann —■ nicht mehrdurch den Schleuderschufs getroffen würden , dessen Kugeln über zwei Brustwehrenfliegen müssen, und unmöglich die nöthige Richtigkeit beibehalten können, um die hin-ter den Flanken e und f stehenden Geschütze zu treffen.
Der Wall selbst, der hier die Bollwerksfa^e vorstellet, hat, durch Traversen ge-schützt, den Vortheil, dafs die ihn von vorne treffenden Schüsse weder die Nebenfagenoch das Innere der entgegengesetzten Flanke treffen. Im Bollwerk vereinigen sichalle diese für die Festungsartillerie so zerstörenden Schüsse mit den Bomben gleichsamauf Einem Punkt, während sie hier nur ihre eigentliche Bestimmung erfüllen, die Brust-wehr von vorn zu heschiefsen.
Die ausspringenden Winkel liegen über 300 Toisen von einander, und nöthigenAen Feind, sich beinahe doppelt so weit mit seinen Laufgräben auszudehnen, als voreiner Fronte von 18» Toisen. Ist nun der Wall gehörig mit Traversen und Geschützversehen, kann man auf einer Fronte 120 Kanonen gegen die feindlichen Rikoschet-hatterieen aufstellen, das Ravelin ungerechnet. Die beiden Fa$en der angegriffenenBollwerke hingegen sind jede ungefähr 50 Toisen lang, und können daher nicht mehrals etwa 32 und mit den Flanken zusammen 46 Geschütze fassen. Die Courtine istschon weiter entfernt, und zum Theil durch das Ravelin verdeckt, und deshalb nurvon geringer Wirkung; man besetzt sie daher nur selten, nie aber gegen die Rikoscbet-tatterieen, mit Kanonen. Dem zufolge kann ein solches Siebeneck auf jeder Seite demFeinde 74 Kanonen mehr als der Umrifs mit Bollwerken entgegensetzen, und man darf