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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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83
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cs mit vollem Reckte für stärker achten, als diesen. Dafs es viel wohlfeiler ist, wirdWohl niemand läugnen. Zwar wirft Grenier ein:*) „Dafs die Ecken des Siebenecks-»dergestalt die am meisten'in das Feld vorspringenden Tlieile 6ind, und daher zuerst»vom Feinde angegriffen werden können, ohne dafs er vorher das Ravelin erobern»darf. Das Reduit des Ravelins kommt durch die auf dem vorspringenden Winkel des»bedeckten Weges errichteten Batterien zwischen zwei Feuer; dadurch wird der Ge-brauch seines Geschützes gehindert, und die Verbindung des Ravelins mit der Festung„unterbrochen. Die lelztere wird zugleich auf den Flanken des Reduits von der gegen-»über liegenden Batterieen, in der Verlängerung des Ravelingrabens durch die Batterie»auf den ausspringenden Winkel desselben, mit einem Worte überall geöffnet, .wo es»dem Feinde gut dünket. Man kann daher unmöglich vorläufige Verschanzungen hin -»ter der Ereschö anlegen, und auf die Errichtung der feindlichen Batterieen auf dem>1 Glacis wird auch unmittelbar die Uebergabe der Festung folgen-“

»Bei dem Zwölfeck mit Bollwerken springen die Ravelins weit vor; der Feind” mufs S e gen zwei derselben seine Batterieen errichten und sie erobern, ehe er sich»auf dem Glacis vor dem Bollwerke festsetzen kann. Die durch die Grabenscheere»verdeckte Courtine kann nicht geöffnet werden, und der Belagerer mufs sich zu dem»ordentlichen Angriffe des Abschnittes im Bollwerk A, Fig. 3, entschliefsen.“

»Noch ist zu bemerken, dafs die langen Linien des bedeckten Weges nur eine,,Sc hlechte Vertheidigung versprechen; dafs überhaupt dieser bedeckte Weg den Aus-» -dien und dem Minenkriege ireit weniger günstig ist, als der des Umrisses mit Boll-" er ^ e n. Der Belagerer kann während der Einrichtung, seiner Logements im Graben> teilt durch Ausfälle beunruhigt werden, da im Gegentheil die Grabenscheere grofseT dazu gewähret. Vergleicht man beide Fronten, kann man sie als eine gute£lne schlechte Festung ansehen.“ Allein der Verfasser der Memoires bringt' 4 än , Sc d«itte in den Bollwerken zu hoch in Anschlag, um. ihren Widerstand zuver-L g en ^n \ wä kretid'feie beinahe für nichts zu rechnen sind. Auch in dem vorgeschla-^unde l£ ^ enec ^ s * n d Abschnitte iwögKchi r wiedBl. I. Fig. 4I zeigt. Man mufs sich

*>■ ’ < ^ a ’*’ s Herr Grenier sie für unmöglich halten konnte. Die Verbindung de*

x ' a Vfclms mit r) . .

TOan _ uem Hauptwalle kann endlich ebenfalls nicht -unterbrochen werden« denn

.p, Sle n i c ht eher sehen, bis jenes erobert ist.

- d schuld, dafs man die

, ihr hreüzendes Feuer s mU fste, sie

F>ie zurückgezogenen Flanken un ^ ^ ■x'oise 11

' Grofse der zu befestigenden Vicloohs " Seü*”

«) S. 138 der angeführten Memoires. L 4

Dritter Fehler der Bollwerke.