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(Ad 18.) Zur ersten Bemerkung. Die Mauern mit Schiefslöchern sindkelnesweges von allen Ingenieuren und zu aller Zeit in Frankreich verworfen wor-den. Sie haben guten Nutzen und wenige Unbequemlichkeiten, sobald sie nur von an-gemessener Stärke' sind, und von den Kanonen der Belagerer nicht mit vollem Schufsgetroffen werden können. Die letztere Bedingung hat sich Vauban bei den hohenBrustwehren seiner Bollwerksthürme nicht aufgelegt, die er mit Schiefsscharten fürKanonen versähe, und acht Fufs stark machte, damit sie nur mit Mühe und Zeitver-lust zerstört werden können. Um so weniger sind die verwerflich, die nur vonSchleuderschüssen getroffen werden. Die Französischen Ingenieure haben sie beiverschiedener Gelegenheit angewendet, und noch neuerlich das Fort St. Peter oderMontberrey, eine Stunde von Brest, damit versehen. Die Contrescarpe dieses Fortsmacht eine durchaus mit Schiefslöchern, versehene Gallerie, die auf drei Seiten deserstem die einzige Vertheidigung des Grabens ist, weil dieser von keinem andernPunkte bestrichen wird. Die Ingenieure, welche diese Mauern anlegten, hielten siedennoch für gut und nützlich. Wirklich haben sie eine ähnliche Gallerie mit Schiefs-löchern auf dev, als ein Hornwerk gestalteten Seite des Forts unter jeder Flankedesselben angebracht. Ohne eben dieses unter diesen Umständen gut zu heifsen,führen wir es blos zum Belege an, dafs die durchbrochenen Mauern nicht von allenIng en i e uren verworfen werden. Die Trümmer der durch Stückkugeln getroffenenSteine haben noch nie das Mauerwerk verwerflich gemacht; man dürfte aufserdem keineKfcduits in den Ravelinen anlegen, keine Wachthäuser und Pulvermagazine bauen, undSe lbst keine steinerne Häuser in den Festungen dulden. Es ist ohne Zweifel nötliig,Mauern möglichst zu decken; aber es bleibt immer vorzüglicher, einen Abschnittv ° n einer guten starken Mauer zu haben, als gar keinen. Der Feind mufs ihn erstniederschiefsen, um ihn zu erobern, und er kann jenes nur vermittelst einer auf derBrustwehr des deckenden Werkes angelegten Batterie. Um dann in den Hauptwall hin-ter dem Abschnitte Bresche schiefsen zu können, mufs der Feind letzteren aus deme S e räumen, welches viel Zeit erfordert, und wobei der Belagerte keineswegs gezwun-
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1St> Schiefslöcher beständig besetzt zu halten. Sobald die Breschbatterie
stör ^ auer fertig ist, ziehet er die Vertheidiger zurück, und läfst der Zer-
*hren Fortgang, ohne jemanden dabei aufzuopfern. Bis zu dem Augenblicket ^ eSe Batterie zu feuern anfangen kann, ist das Feuer der krenelirten Mauer'' Ve r*d etl le Endlichen Arbeiter höchst mörderisch. Welche Vorsicht mufs er nicht an-nicht da'd 11111 •^ r ^ e ^ ter so wen ig a ^ s möglich blos zu stellen, und wie sehr wirddrei Ta ^ e ^ en öer Batteriebau aufgehalten? Der Verzug kann nicht weniger alshinter li ^ etra S en : eben so viel sind zur Zerstörung der Mauern nöthig, um das da-EraterBa^ er k se hen \}nd beschiefsen zu können, und der Belagerte hat durch