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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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„geöffnet, und der Uebergäng bis an den Fufs der Bresche gekommen: wird gestürmt,„und auf der Brustwehr der beiden Fa^en ein Logement errichtet, das man bis hinter„die Hohltraversen verlängert, um hinter die Vertheidigungsmauer sehen und den Be-lagerten zu Verfassung derselben und der Traversen nöthigen zu können: voraus-gesetzt, dafs beide im Augenblick des Sturmes noch in wehrhaftem Stande sind, da„doch die, gegen das Bollwerk gerichteten Schleuderschüsse sie unfehlbar vertheidi-„gungslos gemacht haben werden.“"

„Sobald der Belagerer sich auf der Brustwehr der Bollwerksface festgesetzt hat,„bringt er ein Paar Kanonen in den trocknen Graben , gegen den Schulterwinkcl des„Bollwerkes, um, die Kasematten des Abschnittes in der Verlängerung des trocknen„Grabens der beiden Flanken zu öffnen, und dadurch die Verbindung der Flankengal-„lerie mit der Festung durch die Kehle zu unterbrechen. Die Verbindung durch die„Courtine wird ebenfalls aufgehoben, wie man schon gesehen hat; die Belagerten müs-„sen sich aus den Flankenkasematten zurückziehen, ehe der Abschnitt geöffnet wird,„und die zu Bestreichung des letztem bestimmten Kasematten bleiben wirkungslos.“

„Bei diesem einfachen Gange des Angriffes ist es dem Belagerten nicht möglich,„aus den Kasematten hervorzukommen, um sich auf die Flanken oder in den Rücken„der feindlichen Logementer zu werfen, und ihnen Bogen für Bogen streitig zu machen,„Die gegen den Abschnitt aufgeführten Kanonen werden die Bresche sehr bald ersteig-„lich gemacht haben, und zwar ohne dafs der Feind genöthigt gewesen ist, den Angriff„bis in das Bollwerk zu führen, und wirklich Batterieen in demselben anzulegen. Die„Absicht, ihn durch den Abschnitt hierzu zu zwingen, wird daher nur unvollständig„erfüllt. Der Herr Marquis von Montalembert scheint hier selbst der Meinung,„dafs der Wall des Abschnittes eine Futtermaueu haben müsse: weil es aufserdem nicht„nothwendig seyn würde, ihn mit Kanonen zu beschießen, um ihn ersteiglich zu„machen. Und obgleich er die Absonderung der Futtermauern von dem Walle als„allgemeinen Grundsatz aufstellt, hat er ihn doch bei der Anlage der Courtinen und„des Abschnittes im Bollwerke nicht befolgt.“

Herr Grenier nimmt die Bewirkung der Breschen in den beiden Fa$en des kase-mattirten Walles so an, wie es bei der Belagerung einer gewöhnlichen Festung ge-schieht, wo es kein Mittel giebt sie zu hindern. Er briqgt aber 86 Kanonen, auf jederFronte unter dein kasemattirten Hauptwalle, nicht in Anschlag, oder 172, wenn manzwei Stockwerke Geschützstände machen "will. Diese, mit den 32 Kanonen in den Kase-matten des Ravelins, geben eine Summe von 204. Die Breschbatterie von 4 Kanonen,die man vor der Ravelinspifze anlegen kann, hat unter den gewölbten Mauern der Boll-werksfage und des Ravelins wenigstens 15 Kanonen gegen sich, gegen die sie wohlnicht bestehen kann, sobald man nicht anilimmt, dafs die Belagerten beständig Fehl-schüsse