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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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141
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Die Treppe g fahrt rach allen Batterieen, und der hohe Gang h verbindet die untern:Theiie durch die offnen Gewölbe, welche sowohl eine freie Gemeinschaft, als eine un-gehinderte Aufstellung des Geschützes gestatten, so gut als würden die Gewölbe durchkeine Scheideinauern abgesondert.

Sollte man die Festigkeit dieser Bauart bezweifeln, weil je<fer durchbrochenerPfeiler geschwächt wird: findet dies doch hier keinesweges statt, wo der Pfeiler rechtsund links durch eine gemauerte Masse gehalten wird, die ihm nach keiner Sehe auszu-weichen erlaubt. Zum Ueberflufs hindert nichts, die Dicke des Pfeilers zu verdoppeln,ja, man kann auch den Kanonen einen gröfseren Abstand von einander geben.

Herr Grenier bemerkt: „dafs die Pfeiler in der angegebenen Stärke (Tab. VI,„Fig. 2.) zu schwach sind, den Druck der auf ihnen ruhenden Gewölbe auszuhalten.„Um davon eine Vorstellung zu bekommen, wird der noch mit den Massen G, H, I, K„beladene Pfeiler angenommen, als ob er für sich allein stände; und hieraus wird die„erforderliche Starke der Schenkel (pieds droits) des Gewölbes gefunden, um dem Druck;,des vollen Kreisgewölbes zu widerstehen. Der Durchmesser des letztem fst 20 Fufs,„seine Dicke atn Schlufs 3 Fufs, es fängt 15 Fufs 1 aber dein Erdboden an: giebt man.„demnach dem Gründet Fufs Höhe, so ist die Flöhe des Anfangspunktes über der„Erde 19 Fufs. Hieraus ergiebt sich durch Belidors Formel für ähnliche Fälle (In-„genieur - Wissenschaft), dafs die Widerlagen hei C F, 7 Fufs r Zoll Stärke be-kommen müssen, um mit dem auf ihnen ruhenden Gewölbe im Gleichgewicht zu„stehen.“"

„In den anliegenden Theilen von CD ist die Linie GI{ ii§ Fufs, und Hl 13J„Fufs, welches 12I Fufs für die äquirte Höhe des Mauerstückes G I über GH giebt.„Die Oeffnung 1. 2. 3. 4,-von 36 Quadratfufs verringert, das Gewicht des Ganzen, so dafs„man G I zu 10 Fufs über G H annehmen kann, wodurch auf 20 Fufs Entfernung„der Wid'erlage eine Verminderung von 50 Quadratfufs entstehet. Durch Belidors„Formeln findet man für die Dicke der Untersätze bei CD, 15! Fufs, um der auf sie„drückenden Last des Gewölbes zu widerstehen. Dies giebt für die wirkliche Dicke„der Untersätze CF + CD, 13 Fufs 5 Zoll. Man kann nämlich ein Gewölbe nach„Leliüor als aus drei Theilen bestehend betrachten, durch eben so viele Ebenen ge-„bildet, deren eine horizontal unter dem Anfänge des- Bogens liegt, die andern beiden„aber letztere, mitten zwischen dem Gipfel des Gewölbes und den Untersätzen, senkrecht„durchschntiden. Die letztem beiden, AH und Ah, machen, bei einem vollen Bogen,„mu erstereui Winkel von 45°. Die beiden an den Umersätzen liegenden TheiieC H y O und b F h y o werden hier als ein Theil der Untersätze seihst betrachtet,„so dafs der mittlere allein auf die schiefen Flächen AH und Ah druckt, und, die Uni„tersatze rückwärts umzuwerfen strebt. (Tab. II. Fig- 4 -)‘‘