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Die Gewolber liinter den Fagen der Caponiere dienen zu Aufbewahrung derMunition und der Lebensmittel. Man siehet leicht, welche Bequemlichkeiten diese'unterirdischen Raume darbieten, vorzüglich die, welche nicht auf der AngrilLStite He-lgen. Auf dieser hingegen setzen sie dem Feinde ein unübersteigliches Hindeniifs ent-gegen. Die Sturmlücke ist hier ein blofses Loch, durch das der Feind nicht eindrin-ggn kann, ohne bei jedem Schritte durch, in den Gewölbein aiifgeführte, Vertheidigungs-mauern zurückgebalten zu werden, die ihn mit einem fürchterlichen Feuer empfangen.
In Tab. VI. sind Fig, r. die verschiedenen Gesrhützlagen und Schützenständemit 1—6 bezeichnet; die Schornsteine aber, zu Abführung des Rauches sowohl derGeschütze und Feuergewehre, als der Kochheerde r r, mit m. Die Lagerstätten derSoldaten befinden sich in q; die Besatzung ist hier völlig in Sicherheit, und ganz inder Nähe ihrer Posten, immer zur Vertheidigung bereit. Fig. 2. zeiget die Caponierejm Durchschnitt, und, dienet zu Erläuterung ihrer Beschaffenheit. Man siebet in B dieZljsammenwölbung der Strebepfeiler, zwischen denen der Raum durch ein flaches Mäuer-,we^k. bedeckt ist, das die Gewölbe mit der Schildmauer verbindet, und deshalb keinenDruck gegen letztere ausüben kann. Der Raum zwischen den Strebepfeilern hält g|und 20 Fufs ins Gevierte. Er ist folglich grofs genug, die Lagerstätte und den Koch,.heerd der .Soldaten zu fassen, wovon die Schornsteine am Auftritte der obern Brust-wehr herausgehen. Längs der Geschützstände läuft ein Rauchfangmantei hin, der mit,den Schornsteinen in Verbindung stellt, und den Rauch von den .Zündlöchern derKanonen ableitet. Die zu gleichem Behuf bestimmten Ocflhungen oben im Gewölbesind eines Tlieils mit einem starken Gitterwerk bedeckt, lähig, den Bombenschlag aus-zuhalten, und andern Tlieils haben sie schrägliegende Balkenhölzer über sich, die zu-gleich zuyi Schutz der oben befindlichen Soldaten dienen. Der im Innern des initt-•leren Gewölbes.herumlaufemle, von Pfeilern unterstützte Gang erleichtert die Gemein-.schaft, um dadurch die .-Bedienung des Geschützes nicht zu'hindern. Ich glaube ,auf•diese Weise einen vollständigen Begriff von der Einrichtung eines Werkes gegeben zuhaben, das erfolgreiche Wirkung mit möglichster Festigkeit vereinet.
f Um die.letztere richtig zu heurtheilen,. sehe man den Durchschnitt Fig. 3 . nach der^Linie- C P, welcher anderthalb Bogen vonl Innern des Sclnitzengant'es enthält, und dieVerbindung der Strebepfeiler durch Bögen, so wie die flache Decke des, die Frontmautrentlang ziehenden Ganges, mit den eingelassenen Deckenbalken ztige't, indem siealle.Böden und alle Geschützscharten duvchschneklet. Fünfzehn Zoll dicke Steinplat-ten werden durch eiserne Bolzen und Bänder verbunden, und durch Balken gtfafst,"‘die ih'eirreliP, r ir^a$ Ganzd ve'rfilndüftdFn Maüerwerk von rohen Slernen ruhen. DieselbeTigur zeigeO zugleich die,innere urrd die äufsere Fläche der Stimmauer, aus drei über