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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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grofsore Starte, als sic ■wirklich, bedürfen: worüber'man Gauthey’s Denkschrift von1771 in Beziehung auf die Kuppel tler Kirche von St, Genoveva nachlesen kaniv*)GrenieT, indem er das 'Moment der drückenden Masse vergröfsert, bemerkt nicht,dafs ein Gleiches auch in Rücksicht der widerstehenden Masse geschieht: weil derSchwerpunkt des über dein Anfänge des Rogens liegenden Theiles weiter von derEbne des Ziehpunktes entfernt ist, als die halbe Dicke der Widerlage beträgt. Dieskann aus der Vergröfserung des erstem entspringenden Unterschied aufheben,

oder ihn wenigstens so verkleinern, dafs er nicht mehr in Betracht gezogen werdendarf. Es bedurfte daher jener langen und beschwerlichen Rechnungen nicht, um einResultat zu erhalten, das der Wahrheit nicht näher kommt, als Belidors weit ein-facheres. Zum Üeberflufs kann hier keine Anwendung auf den vorliegenden Fall stattfinden, weil hier die Gewölbe eine fortlaufende Reihe Bügen bilden, und einander dasGegengewicht halten. Die sie trennenden Pfeiler haben keine andere Bestimmung, alssie zu tragen; noch kein Baumeister aber hat ihnen in diesem Falle die gewöhnlichteDicke der Widerlagen gegeben. Bei ihnen treten zwei Hauptbedingungen din: ein-mal, dafs sie fest genug gegründet sind, um nicht in den Erdboden eingedrückt zuwerden, und zweitens, dafs der Stein, aus welchem sie, bestehen, durch den Drucknicht zermalmt werden kann. Beiden Bedingungen kann man bekanntlich leicht genügen;denn nach genauen und wiederholten Erfahrungen trägt ein Quadratfufs Stein, wie erbei der Brücke von Neuilly angewendet worden is, ohne zerdrückt zu werden, eine3500 bis 1600 Fufs hohe Säule, oder mehr als 200000 Pfund, den Würfelfufs'zu 25aPfund gerechnet.

Nicht nur die Pfeiler in gewöhnlichen. Gebäuden bekommen aber eine geringere

Stärke: sondern selbst die Brückenpfeiler, die einen weit sorgfältigeren Bau erheischen*

Werden nicht so stark als die Widerläge gemacht. Man kann darüber die Dexikschrift

in Perronets Werken Th. I. S. log nachlesen. Herr Grenier siehet es auch selbst

sin, dafs eine geringere Stärke zuläfsig ist, als seine Rechnung giebt; jedoch „müsse

»man an dem Ende des Gewölbebogens gute, und starke Gegenhalte haben.“ Diese

lassen sich aber hier sehr gut anbringen, sie sind sogar durch die Nebengewölbe schon

Vorhanden. Drei I’ufs Stärke scheinet daher für die Pfeiler der Nebeiibögen, und 4^ * • ' r f T

Eufs für die der Schützengallerieen völlig hinreichend; vorausgesetzt: dafs die Pfeiler

nicht in den Grund einsinken, noch auch durch die Last zerdrückt werden können.

auch <i * ,er diesen Gegenstand Meer Wein« und Maillard« Werke über die TheorieX .. \ “rücken und GeyVülber. '

Erster Band. ; ~ ' Anmerkung der Ueberaetreri.

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