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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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für ihre mittlere Starke g Fufs 2 Zoll' 3 Linien giebt. Nimmt marr den Gründ nur 3i'ufs tief an, bekommt man, rrnt Einschlufs der obern kleinen Brust-maher, ddch ohne■Strebepfeiler, lo-J Würfeltoisen auf jede Toise Lange. Jeder Strebepfeiler, nach BelB«lors' Tafeln, enthält 7 ?' s Würfeltoisen, welches — wenn sie 15 Fufs von einanderStehen — 3 Würfeltoisen, und wenn sie 18 Fufs Entfernung haben, ’ Würfel-Torsen,auf jede Toise der Länge giebt. ‘Das ganze Manerwtrk betragt demnach rm ersten FalleI3|-, und im zweiten i -' 4 Würfel-Toisen auf die laufende I'oise., ’ *

Le Blond hat, in seinen Anfangsgründen der Kriegsbaukunst, Vaubäns■wahre Dimensionen sorgfältig zusammengetra-en,. und.giebt einen Durchschnitt, der mitJJelid.ors berechneten Tafeln beinahe übereinstimmt, und nach welchem die Bollwerks«Thürme von N^u-'Breisach gebaut sind. Wenn diese Walle, nur dreifsig Fufs Höhebekommen,, die geringste,. welche man ihm geben kann : findet man durch die erwähntenTafeln den Inhalt ein.er laufenden, Toise, mit Einschlufs der Grundmauern, zu io^-'Würfel-Toisen.

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m Einige Ingenieure haben zu. Ersparung des Mauerwerks gewagt, diefse Maafse zuVerkleinern. Allein, thaten sie es auf Kosten der Ilöhe: halten sie dadurch dieser Be-■festigutvgsart ihres einzigen Verdienstes beraubt.. Geschähe es im Gegenthtil auf Kostender Dicke : haben sie dadurch der Festigkeit geschadet, die bekanntlich von den Maafsen-abhängt. Man findet diese letztere in Belidor, lc- Blond u. a. m,, nach dein Ge*brauche und der Theorie der grofsten Kriegshaumeister.

Jede gut gehäufte Futtermauer mufs demnach ziemlich dick se.yn, und eine bedeu-tende Böfchüng bekommen; Die letztere hat aber den doppelten Nachtheil,.die. Kostenzu erhöhen und die Dauer zu verringern : weil im, VerhältuifS der, gröfseren Böschungauch das Regenwasser tiefirr eindringr, der Staub sich häufiger einsetzt,, und Moos undJVIauerpfiänzen darin leichter fortkommen, wodurch, das Verderben der Mauer beschleu-liigt wird. Dies Hebel ist eben so allgemein bekannt als unabwendbar, weil-man derlloschung nicht entbehren kann. , •

Hieraus erhellet das vorteilhafte meinerVorschläge, bei denen map keiner Böschungb,et£trf. An ihre Stelle tritt eine grölsere und wichtigere ihnerf Grundfläche; durch, dieVerbindung mit. einem, drei, vier bis fünf Töisen breiten Gebäude, mit dein die^^Jfirn-mauer nur ein Ganzes bildet. Sfe wird dadurch ein volles, vierseitiges Gebäude, senk«recht auf seiner grofsen Fläche mhend, und durch Scheidemauern zusammen gehalten,die nichts mehr nach einer, als naeä der andern Seite drückt. Die Stirnmauer eines'Solchen Gellendes hedarf öfföfitäi 1 keirie äufsere BöSchüilg. Diese würde ihna vielmehrschädlich werden, weil sie sein Verderben herbei führet; es war, daher aüch'iiie ge-bräuchlich, den Vordermauern der höchsten f atläste eine Böschung zu gebest. Man