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Batterieen diejenige dem Feinde auch am meisten schaden wird, die ihm am längstenWiderstand leisten kann. Es ist von der höchsten Wichtigkeit, das Geschütz und dieArtilleristen zu erhalten: man darf die Mittel dazu nur dann vernachläfsigen, wenn mansich dadurch eine zerstörende Ueberlegenheit über den Feind verschaffen kann. Etwasaufopfem, uin letzterem bedeutend zu schaden, ist eine weise Anwendung derVerthei-digungsmittel; ma n kann es jedoch nur mit einer grofsen Ueberlegenheit von Kraftwagen, ungedeckt Zu fechten. Die Festungs - und Küstenbatterieen haben das ganzeBelagerungsgeschütz und die furchtbare Artillerie der Kriegsschiffe gegen sich; mankann sie nie zu sorgfältig decken! Es heifst ganz dem Zweck entgegen handeln,wenn man die Kanonen über die Krone der Brustwehr erhebet.
Um hier ein anschauliches Beispiel aufzuführen, zeigt Fig. t. Tab. VII. eine Bat-terie von 24 Kanonen auf einer vorspringenden Küste P, vor der auf 150 SchrittWeitedrei Schiffe liegen. Die Feuerlinien zeigen, dafs das Schiff A die ihm gegenüber stehen-den Geschütze a von vorn, die beiden Flankenbatterieen b und c aber seitwärts beschiefst.
Das Schiff B hingegen fafst die auf der Linie b stehenden Geschütze von vorn, die Linie &schräge, und c im Rücken. Eben so verhält sichs umgekehrt mit dem Schiffe C.
Noch mehr erhellet der Nachtheil der Batterie P aus dem Durchschnitt Fig. 2, wosie von einem Schiffe von 80 Kanonen B beschossen wird, uud alle vier Geschützlagendesselben die Kanonen der erstem über die Brustwehr hinweg treffen. Zugleich machendie Schüsse aus den Mastkörben den ganzen innern Raum unsicher. Ganz anders ver-hält sichs, wenn die Batterie gehörig mit Scharten und Traversen versehen ist. Dannkönnen die Schiffe blos durch die vor ihnen liegenden Scharten hineinschiefsen, keines-weges aber die andern Geschütze der Neben-Batterieen beschädigen: diese sind gegenalle schräge und Seitenschüsse, so wie gegen das Einsehen von den Mastkörben völ-lig sicher. Es bleibt jetzt nur noch zu untersuchen übrig, ob die Bequemlichkeit einer t
Seitenrichtung von 45 Graden, die bei Scharten-Batterieen nur bis auf 30 Grade mög-lich ist, den möglichen Verlust aufwiegen kann. Angenommen, dafs man auf gooSchritt gegen ein der Batterie parallel segelndes Schiff feuern, und ihm bis zur Seiten-richtung von 45 0 folgen wollte, so würde dann seine Entfernung (die Secante des Win-kels von 45 0 )>über 1000 Schritt betragen. Nun ist über 800 Schritt nicht auf Zuver-lässigkeit der Schüsse zu rechnen, und sobald die Entfernung des Schiffes über 1000Schritt steigt, ist es als aufser der Schußweite anzusehen. Anstatt dies Gesichtsfeld zurSeitenrichtung zu vergröfsern, sollte man lieber den Artilleristen jede Möglichkeit be-schneiden, durch unsichere Schüsse die Munition zu verschwenden.
Auf kleinere Entfernungen —- von etwa 150 Schritt — wächst zwar durch diegröfsere Seitenrichtung auch das Gesichtsfeld, do'ch keinesweges die eigentliche Verthei-digungsfahigkeit; denn immer bleibt dem feindlichen Schiffe die Möglichkeit, sich aufser-
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