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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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161
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Kanone in B stehet, nachdem 7i Zoll, der Halbmesser des Rohres, nach o m und pngefetzt worden. Ein Gleiches geschieht auswärts der beiden Linien DB 1 und DB*nach mM und nN, wo endlich durch den Ansatz Ho und Ip die Schiefsscharte zudrei Drehpunkten vollendet wird. Die Aussetzung mit Holz geschieht aber wie vor»her, nur hat letzteres eine etwas veränderte Gestalt omiM und pnNk, und ist eben-falls in einem Rahmen eingefafst, Diefe Scharte hat ein horizontales. Richtfeld von 57Graden, ' obgleich ihre äufsere Weite nicht mehr 4 Fufs 11 Zoll ist, hei der sie mitein ein Drehpunkte nur ein Gesichtsfeld von 35 Graden haben könnte. Um letztereshier bis auf 51 Grad zu vergröfsern, müfste man die Scharte äufserlich 7 Fufs öffnen,welches ich als die äufserste Grenze der gegen die See gerichteten Scharten ansehe, woman wegen der stets schwankenden Bewegung der Schiffe nicht so leicht fürchten darf,dais die Scharten getroffen Werden. Schiefsscharten mit drei Drehpunkten lassen sichsogar bis auf 90 Grad Richtweite bringen, wenn man den Vereinigungspunkt der Richt-linien D (Fig. 10. Tab. VIII.) bis nach P vorrückt. Die Schartenbacken werden in diesemFalle nach der Richtung RQr und QSq gezogen, und die innere Weite OS, welchewir den Hals der Scharte nennen wollen, wird 17 Zoll weit, anstatt der 33, welchesie bei der vorher beschriebenen Einrichtung der Scharte hatte.

So viele Sicherheit aber diefe Dimensionen der Scharten, im Vergleich mit dengewöhnlichen, für das Geschütz und die Artilleristen gewähren: lgfst sie sich doch nochdurch bewegliche Schufsladen vermehren, deren nähere Beschreibung man im folgendenfinden wird.

Schufsladen fiit Schiefsscliarten mit Einem Drehpunkte.

Im Grundrifs bestehet ein solcher Laden (Fig. 4 und 9. Tab. VIII.) aus drei gradenLinien 6. 3. m. 5. und einem Kreisbogen 5. 6. In Fig. 4 und 5. sind die Laden ge-öffnet, in Fig. 9. verschlossen, in Fig. y. ist nur einer offen: im ersteren Falle ist ihreEcke, welche dann die Backe der Schiefsscharte machet, mit m und n, in dem zweitenaber mit s und t bezeichnet. Sie bewegen sich um die Punkte I und 2, welche in einergraden, der innern Mauerfläche gleichlaufenden Linie liegen müssen, vermittelst einerhindurch gehenden Axe 9. Fig. 6, die unten in einer Pfanne 10 läuft, oben aber voneiner Haspe u gehalten wird. Dieselben Hoizstücke, welche sonst die Backen derScharte machen, bilden hier die Laden; sind ihrer viere, so kommen zwei nach derRichtung der geschlossenen, und zwei nach der Richtung der offnen Laden. Der zwi-schen den gleichlaufenden Stücken bleibende Raum wird mit anderem, nach der Gestaltdes Ladens geschnittenem Holze ausgefüllt. Die Zusammensetzung ist gleichgültig,und läfst sich auf verschiedene Art bewerkstelligen; jede ist gut, sobald sie nur dauer-haft ist. Die Theile des Ladens werden durch umschliefsende eiserne Schienen undBolzen 13 um das Viereck der Axe befestiget. Fig- 5 und 6.

Erster Band. «

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