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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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lange Nagel Inn durch zu schieben, ur.d die ühefelnanderlieg^nden Balken jsu verbiü-den. l>ie Bänder sind in das Holz eingelassen, um das dichte Aufliegen desselbennicht zu hindern. Man sichet sie Fig. 5 und 6 , und vcrgröfsert Fig. 12 und 13. • Zujeder Schartenzeile werden 12 Bänder und 24 Nägel erfordert.

Auf diese Art rvurden die doppelten Batterleen auf einer vorspringenden Erdzungezu 24 Seclisunddreifsigpfündern erbauet, die das Meer bestreichen, und dem sich nichtstßähern kann. 'Die Schnelligkeit, womit man sie auf der Insel Aix erbaute, beweist11 äs vortheilhafte ihrer Einrichtung. Hat man eine Anzahl solcher Geschützstände aufden Schiften bereit, können sie in der Nacht durch Schaluppen nach der feindlichenKüste gebracht und aufgerichtet Werden, so dafs sie am kommenden Morgen im Standesind, die entworfene Landung zu begünstigen. Sie dienen den ängreifenden Truppenzu einer Unterstützung, fähig, dem Feinde Achtung einzuflöfsen. Das gedeckt stehendeGeschütz würde bald das andere, welches diesen Vortheil nicht hat, zum Schweigenbringen,, und dadurch Zeit verschallen, sich zu verschanzen. Man hat sich mittlerweilefestgesetzt. Der Feind fängt an, den Angriff für gewagt zu halten, schiebt ihn auf,um Verstärkung an sich zu ziehen. Während dieses Zwischenraums vollendet manseine Verschanzungen, und dringt Init desto grösserem Vertrauen vorwärts, weil maneinen sichern Zufluchtsort hinter sich hat. An einer tiefen See,, wo die feindlichenSchiffe jeden Augenblick heran kommen können , mufs man fogleicli im Stande seyn,ihnen ein starkes und gedecktes Feuer entgegen zu setzen, das sie von ihren Halb-verdecken und Mastkörben herunter nicht dämpfen können. So habe ich es gemacht,,Und halte es in allen ähnlichen Fällen für ausführbar.

Hat man Zeit genug: kann man diese Art Schiefsscharten auf verschiedene Weiseund mit mehr Holzersparung einrichtenvorausgesetzt jedoch, dafs man nie unter-iäfst,‘die Scharten mit Holz zu verkleiden. Fig. 14- zeiget den innern, und Fig. 15. denäufsern Aufrifs einer solchen gemauerten Brustwehr, w r o man Fig. 16. die horizon-tale Lage der Mauersteine unter und neben den schrägen Schiefsscharten, Fig. 17. aberdie letztem selbst von innen-und von oben siebet. Hier ist im Innern a das Sohl-stück der Backen, mit der Fuge c, worin die Seitenständer mit den Zapfen b gesetzt,und oben auf dieselbe Weise mit einem Rahmenstück bedeckt werden. In diesem istauf der Oberfläche für die Deckstücke der Scharte eine Fuge angebracht, um sie festzu. halten.

Der'Durchschnitt Fig. iS, nach der Linie tu* zeiget die Verzapfung und Zu»sammenfügung. des obern und untern Theiles der Scharte deutlicher. Aus Fig. 14.endlich erhellet, dafs die obern Deckstücke in der Stärke, eben so wie in der Länge,zunehmen müssen, damit sie die auf ihnen liegende Erdmasse tragen können. Eine

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