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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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Aufpifs. Aas dem Grunclrlfs Tab. XI, erhellet, dafs diese Gewölbe auf PfeiletQ ruhen,und mit der Stirnseite gegen die äufsere Mauer stehen. Sie können daher gar keinen,Drucjt <auf die Verkleidungsmauer ausüben, von der sie einen Theil ausmachen. Wirdauch jene nieder geschossen, bleibt der Wall dennoch stehen, und kann blos durchVöllige Zerstörung des Gewölbes, nach seiner ganzen Lange, eingestürzt werden. Einmit fünf ode r sechs Kanonen, die man gegen die Flanke aufstellen kann, unausfülir.bares Unternehmen. Ja, man wird sie einer solchen Batterie von 34 Kanonen und72 Schützen gegenüber, deren Schüsse beinahe alle treffen müssen nicht einmal auf-stellen können. Die kasemattirte Umfangsmauer — deren Durchclmitt Fig. I. enthält— erscheinet hier im Aulrifs, auf das möglich kleinste Maafs herabgesetzt, damit siemit wenig Kosten dennoch hinreichende Vertlieidigung gewährt, und durch ihr gutunterhaltenes Feuer den Feind aus seinem Logement auf dem Glacis vertreibet, wenner es ja zu Stande bringen könnte. Aus dem Grundrifs Tab. XI. ist die Bauart dieserMauern zu sehen. Sie ist der Flanken ihrer ähnlich, und mufs, wie diese, gänzlichzerstört werden, um eine Stunnlücke zu bekomme». Hier findet kein Erddruck statt,und der schmale trockne Graben giebt Gelegenheit, die Trümmer bei Seite zu schaf-fen. Hätte demnach der Feind auch diese Mauer geöffnet, findet er dennoch nirgendseinige Deckung; er kann sich nicht festsetzen, sondern' ist auf seinen Flanken demmörderischen Feupr der irjit Schiefslöchern durchbrochenen Mauer ausgesetzt. Ueberdieser Mauer bemerkt man ganz hinten die Brustwehr des Hauptwalles, in gleicherFlöhe mit der Flanke; darunter, einen Theil der gewölbten Flanke des eingehendemWinkels, den Aufrifs der Couvrefa$e.: neben ihr die kleine Matter am Fufse des hohenWalles, der durch das Abschneiden der vorliegenden Werke nach seiner ganzenHöheerscheinet.

Fig. 3. durchschneidet das.Eingangsthor im eingehenden Winkel, und giebt dieAnsicht des Bruches der gewölbten Flanke, zu Bestreichung des ersteren. -Man wirdbemerken, dafs hier durchaus kein todter Winkel statt findet, und dafs dieser Eingangvollkommen gedeckt und bestrichen ist. Dahinter erscheinet die äufsere Ansicht dergrofsen Flankenkasematte, die Co^vreface, und die kleine Vertheidungsmauer vor dersel-ben. iSer Durchschnitt gehet nach der Länge, durch die Brücke und durch den bedeck-ten Verbindungsgaflg unter derselben, bis an den gewölbten Eingang, der nach demThore des zweiten Walles führt. Man siebet jenes Gewölbe von innen, und dahinter diekasemattirte Flanke, mit dem Bruche zu Bestreichung des Thores und des schmalen trok-kenen Grabens, wodurch hier ebenfalls der todte Winkel hinweg geschaft wird. Vonda durchschneidet die Linie EP die. Brücke mit dem bedeckten Verbindungsgange;hierauf das gemauerte Reduff im ausspringenden Winkel; dapn den Waffenplatz mit

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