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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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215
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mi A„„ä- S J«r SfMafsach^ten die k»«»uirt«n Flank« hindert, .n£ di«B,t,«rieen im eingehend« Winkel des Mantels au sthmfsen.“

Es wäre unnütz, die Eatterieen g und-m gegen das Feuer des nächsten Thurmesdecken zu wollen. "Die einen sind es schon durch die Traverse, m welche sie sichleinen und die andern werden von der oberwärts heruntergeschossenen, Mauer nurLdL fürchten haben. Zwar überhöhet die kasemattirte Flanke die Sohle der 430sXht von ihr entfernten,-Batterie; untersuchet man jedoch die erforderliche Höhevon jy X wie vorher, ergieH sich »X= zi.'Fufs, und. folglich für den Kasten derBatterie 5, T’u'fs über den Wall gang.“ ■ - -

,Zwar können die Contregarden nach den Batterleen in den eingehenden Winkelndes Mantels schiefsen, jedoch blos mit,kleinem Gewehr. Man kann ihnen daher leichtein überlegenes Feuer entgegensetzen, indem man Schützen auf den Wallgang desMantels stellt; oder auch indem man von den Batterieen auf die Ahndung des Gra-bens, die Fa^der Contregarden, mit Kartätschen und mit schwachen Ladungen schiefstWährend des Feuers dieser Batterien werden die Gänge nach dem Hauptgrabencetrieben der l 5 Toisen breit ist, wo folglich der Uebergang in do Stunden fertig sey„Ln Die Hauptschwierigkeit liegt hier in dem Feuer der kasemattirten Flanken;allein dies beschränkt sieh höchstens auf das dritte Stockwerk, von dem nach einem,sechzigstündigen Feuer wohl nicht viel mehr übrig seyn wird.“

Von dem eingehenden Winkel des Mantels kann man sehr gut sehen: oh die 80Schritt entfernte hintere Mauer der letzten Flanke dem Sturme auf den Hauptwall nochHindernisse in den Weg zu legen vermag. In diesem Falle wird sie von den Batte-rieen g zwei Tage lang beschossen, und der Wall crsteiglich gemacht/*

„Am Fufse der. Flanke hat der Graben nur 3 Fufs Wa-ssei; sein Grund läuft vierToisen lang bis auf fünf Fufs Tiefe ab, in welcher er zwei Toisen lang bleibet. Mansiehet leicht, dafs die Trümmern jeder kasemattirten Flanke, indem sie sich auf derGrabensohle’ ausbreiten, die Bresche zugänglich machen müssen. Die beiden Flankenmit ihren Profilen machen eine OefFnung von 50 Toisen Weite unten, und 40 Toisenoben; und der Fufs dieser Sturmlücke ist für eine Kolonne von 8 Mann Breite zugäng-lich die auf der Bpmie jeder Contregarde anrückt, und von der ein Theil durch das'Profil herauf kommt, ein anderer Theil aber durch die Oeflhung des Bären gehet, unddie kasemattirte Flanke von vorn ersteiget. Eine dritte Kolonne kommt durch da«Gewölbe im eingehenden Winkel des Mantels hervor, und über die grofse Brücke apdie Bresche. Die Festung, bei aller ihrer Ungeheuern Menge Geschütz, hat kein Feuerdem Anrücken dieser sechs Kolonnen entgegenzusetzen. ‘

„Es ist jetzt nicht mehr Zeit zu kapituliren: die Festung mu^ich auf Gnade undUngnade ergeben, oder wird mit Sturm erobert; ohne dafs alle Thürme mit rechtwink-