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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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Kriegen eine grofse Menge Festungen belagert; sie haben dadurch bewiesen, dafs sie

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Krieg zu führen wissen: ganz Europa ist damit einverstanden. Sie habA aber seit1700 nur einige geringe Proben ihrer Geschicklichkeit in der Vertheidigungskunst ge-geben; und dennoch ist diese Geschicklichkeit da: die Beweise davon befinden sichim Kriegsdepot, und in den besondern Schriften einzelner Offiziere.“

35) „Diese von dem Marschall Vauban hinterlassene Vergleichungsweise alleinscheint einfach, deutlich, und hinreichend, um richtig zu entscheiden, ob die gegen-seitige Vertheilung oder die Anordnung (l’ordonnance) der Werke irgend einer Be-festigungsart der Verteidigung günstig, oder mangelhaft ist: um mit Zuverlässigkeit zufinden, welches die durchaus unentbehrlichen Festsetzungen des Belagerers sind: wohindie dagegen bestimmten Werke am schicklichsten auf seinem Annäherungswege gelegtwerden müssen; ob sie nach und nach an der Verteidigung Tlieil nehmen, und ihrFeuer gehörig vereinigen, um den Gang des Belagerers zu hindern, um seinen Angriffmehr und mehr einzuschränken, und die Hindernisse zu vervielfältigen, indem sie ihnzwingen, sie einzeln zu besiegen; oder ob vielleicht,mehrere Werke gleichzeitig ver-loren gehen, und jenem mehr Raum und mehr Bequemlichkeit zum Angriff verschaf-fen können, so wie er der Festung näher kommt. Durch Verzeichnung der Angriffs-arbeiten vor der gegebenen Polygonseite, und durch Führung eines genauen Tage-buches derselben werden alle jene Verschiedenheiten bemerklich, so wie es der Unter-schied des nötigen Aufwandes durch die Baurisse wird, und durch richtige Mate-rialien-Berechnungen.“

36) Bis jetzt war dies Verfahren, über verschiedene Befestigungsarten zu urtei-len, nur dem Königl. Französischen Ingenieur-Corps bekannt. Andere haben zwarwohl einen Begriff davon, dafs der Aufwand und die Widerstandsfähigkeit einerFestung nur allein ihren Werth bestimmen können (26.); allein es ist wohl zu bezwei-feln, dafs ihnen jene Wahrheit klar genug geworden, um zu einer genauen und not-wendigen Abschätzung wirklicher Bauten sowohl, als überflüssiger Vorschläge unbe-rufener Schriftsteller zu dienen. Wir wollen jetzt nur noch ein Beispiel dieses Ver-fahrens geben.“

Untersuchung der'drei Befestigungsarten de« Marschalls Vauban.

37) „Nach allen Erfahruugen siebenundfunfzigjähriger Befestigungsarbeiten, undüber mehr als 300, unter seinen Augen teils belagerter, teils erbaueter Festungen, hatuns der Marschall Vauban ein Zwölfeck, Neu Breisach, hinterlassen. (PI. 32. inder Attaques des I J lace:s, wo er die Bollwerkstürme gewifs sehr bald selbst wiederhinweg genommen haben würde).“

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