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46) ' „Weif jedoch bei der Verteidigung mehrere, von der Befestigurrgsart ganzunabhängige XTmsrände eintreten, und die Belagerung verlängern oder abkürzen kön-nen ( 3 [ 0 r rrmfste man notwendig durch irgend eine willkührliche Annahme jeneKebenumstände entfernen, und eins mittlere Widersta-ndszeit finden, die blos vondev Beschaffenheit der Werke abhängt; vorausgesetzt, dafs die Besatzung mit allemNötigen gehörig versehen ist, und ihre Schuldigkeit thut.“
47) " „Jene Annahme nun bestellt darinnenr dafs der Belagerte Tag und Nachtsein Feuer von allen Werken der Angriffsseite so gut als möglich gebrauchet, undjedes Werk so lange behauptet, bis er Gefahr läuft, mit Sturm erobert zu werden,wenn er sich nur eine Stunde länger halten wollte. In diesen Tagebüchern wirdkeins der Hülfsmittel aufgenommen, welche Thätigkeit und Entschlossenheit darbieten(i T ) : weil sie Hur dazu dienen würden, die Dauer des Widerstandes ungewifs zu machen,Btes die, dem Belagerer erwiesen nothwendige Zeit, um seine Laufgräben, Parallelen,Festsetzungen, Batterieen u. s. w., des ununterbrochenen Feuers der Belagerten unge-achtet, zu vollenden, wird als zulässig angesehen, und ihre ganze Summe heilst dieabsolute Stärke der Befestigung.“
43) „Es lassen sich'zwar für dieselben Polygonseiten auch Belagerungs-Journaleverfertigen, in der Voraussetzung; dafs eine gute und muthvolle Besatzung ihreFestungswerke auf alle nur mögliche Weise benutzen, und mit äufserstetn Kraftauf-wand vertheidigen will. Die daraus lierfliefsende relative Stärke ist bisweilen dop-pelt so grofs, als die vorher erwähnte (47): wie bei Douay, das, bei durchaus gleicherBeschaffenheit seiner Werke, 1710 von den Franzosen 5z Tage, 171a aber von denAliirfen nur 24 Tage verteidiget ward. Diese letztere Art Tagebücher dienet zu Be-stimmung der zu Verteidigung jeder Festung, erforderlichen Lebensmittel und Mu-nition. Hierauf kommt es jedoch hier nicht an- “
49) „Nach dem oben (47) angegebenen Verfahren wird zu dem Angriffe einesZwölfeckes nach dem neuern Umxifs nötig seyn;
*3 Tage zu Eröffnung der Laufgräben, Vollendung der drei Parallelen, der erstenBatterieen, und zu den Vorbereitungen der Einnahme der ausspringendenWinkel des bedeckten Weges vor den beiden Ravelinen.
9 Tage zur Vertreibung, des Feindes von den ausspringenden Winkeln, und zumBau. der Breschbatterieen,
5 Tage zu dem Uebergang des Ravelingrahens, zu der Festsetzung in den beidenRavelinen, und auf dem bedeckten Wege vor dem Bollwerke,
3 Tage zu dem Bäu der Breschbatterieen. an der Spitze des Bollwerkes und zurVorbereitung des Sturmes auf dasselbe,
30 Tage für die absolute Stärke dieses Zwölfeckes,