tefen Jrrtlu'j-ir.cr, wer.n sic keinen Widerspruch fänden, für das Wolif des Reiches nach-theilig werden konnten.“
„Eine inehr als siebepzigjährige Erfahrung hat die Köiiigl. Ingenieur- OfFiciere ge-lehrt: d.ifs feiner* von denen, welche seit Vaubans Zeiten neue Befestigungsentwürfebekannt gemacht, das heifst, welche diese Kunst als rein spekulativ behandelt haben, wederihre Grundsätze noch ihren Gebrauch kannte. Keins der von ihnen befolgten Ver-fahren konnte sie zum Zweck führen. Diese lange Erfahrung war .hinreichend, die In-genieur Offiziere von dem geringen Nutzen zu überzeugen, den die Untersuchung allerdieser Sogenannten, besseren Eefestigungsarten als Vaubans Umrisse, dem Dienstebringen würde. Sie hat sie sogar überzeugt, dafs eine neue Befestigungsweise gegen-wärtig .ein unterscheidendes-. Kennzeichen der Unwissenheit in dieser Kunst ist.“
„Der Marquis von Montalembert verwirft das ganze Geschlecht der Bollwerketohne die verschiedenen Zeiten, und die statt gefundenen Verbesserungen ihrer Formzu berücksichtigen, welche, die ihnen schuld gegebenen Mängel verschwinden machten.Es sey uns daher erlaubt, unter der grofsen Menge dieser Umrisse den neueren, vonjenen Fehlern befreieten, auszuheben, um ihn mit den Entwürfen des Herrn MarquisZU vergleichen,“
66) „Dieser giebt zuerst (Seite 82 — 87 und folg. d. Ersten Theils) einen2angenförrnigen Umrifs von ^06 Toisen Seitenlange, als stärker und wohlfeiler,wie jeder andere mit Bollwerken. Er setzt dabei voraus, dafs eine regelmäfsigeFestung in einem Kreise von 350 Toisen Halbmesser angeordnet werden soll: wo aller-dings 7 Fronten von 306 Toisen, anstatt 12 von 180 Toisen nüthig sind, und unge-achtet des gröfseren Aufwandes jeder Seite des Siebeneckes dennoch eine bedeutendeEpspajnifs auf dem ganzen Umfange der Festung entstehet. In Hinsicht der zur Ver-teidigung jeder Seite der belagerten Festung nöthigen Anzahl Soldaten, behauptet derErfinder ebenfalls: dafs nur T 7 S der für ein Zwölfeck mit Bollwerken bestimmten, erfor-dert werden.“
66) „Eine solche Vergleichung zweier regelmäfsigen Festungen, von mehrals 350000 Quadrat-Toisen inneren Fiächenraum, ist deshalb unzulässig, weil 1 ) jederegelmäfsige Festung eben durch ihre Regelmäfsigki it höchst fehlerhaft wird, und alleSeiten derselben dem Feinde einen gleichleichten Angriff darbieten. 2) Es ist nicht natürlich,und der Marquis gestehet es Selbsten ein, eine über 260 Morgen Eandes grofse Stadt ineiner vollkommenen Ebene änzunehmerf, ohnfe Flufs, o^me Hügel, ohne Sumpf oderandern Terrainabschnitt. Dies wäre ein. schlechter Punkt zu einer Festung, weil hierdie Natur der Kunst gar nicht zu Hülfe käme (g.). Aus Mangel dieser und ähnlicherBejne r k un S3 n quälen sich viele Schriftsteller mit regelmäfsigen Befestigungen, die vonden Französischen Ingenieuren längst aus ihrer Wissenschaft verwiesen worden.“