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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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67
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die Mitte des Forts setzen, würde aber dadurch nur wenig Kosten sparen, und dag$«gen in Hinsicht der Sicherheit der Bewohner, so wie der'aufzubewahrenden Vorrätheverlieren. Am wichtigsten ist hier der unschätzbare Vorth erl der Entfernung jederFeuersgefahr; so dafs Einwohner und Besatzung ihre Geschäfte iii .-völliger Ruhe undSicherheit verrichten können.

Der Belagerer mufs sich dem Gesagten zufolge begnügen, seine Laufgräben ohnealle Unterstützung seines Geschützes auf den (Kapitalen zu führen und mit-der Sappeauf den Kamm des Glacis zu kommen. Jede Capitale wird aber durth ein Kreuzfeuervon wenigstens 126 Kjnonen bestrichen, weil hier die Schleuderschüsse der niedernGeschützstände mit in Anschlag kommen, die den Sappen eben so gefährlich sind, alsdie Schüsse mit voller Ladung, Der Belagerte kann selbst zu diesem Behuf sein Ge-schütz ohne alles Bedenken frei auf den Wallgang stellen, weil die Unmöglichkeit desGebrauchs der Riboschetbatterien für den Belagerer am Tage liegt. Es ist leicht be-greiflich, dafs die Führung der Sappen, die Festsetzung auf dem Glacis, und der Bauder llreschbatterien unmöglich wird. Die Hindernisse sind von solcher Art, dafs sienicht besiegt werden können; es ist folglich erwiesen, dafs dieses Fort nicht mit Gewalterobert werden kann.

Macht nun aber das überlegene Feuer des Belagerten die Führung der Sappen,unmöglich, kann auch der Angriff durch Minen nicht Statt finden, deren Gange immernur unter Begünstigung der Sappen vorgetrieben werden können, wenn sie auch we-gen der Beschaffenheit des Bodens möglich wären. Die Ersten Minen-Schächte werdennicht eher als in der dritten Parallele abgeteufet, wo die Stückkugeln der Festung nie-manden Aufenthalt gestatten. Wollte man es dennöch für ausführbar. halten, Minen-gänge vorzutreiben, bedarf es bloS elftes, unter der Linie : des SömmerwäsSers-liegendenAbzuggrabens (Gunette), dessen Linien von Einer, im eingehenden Winkel stehendenKanone bestrichen werden. Gelangte der feindliche Minirer auch wirklich bis dahin,würde ihn das Feuer der Kanone doch hindern, über den Graben zu gehen und unterdie kasemattirte Mauer einzudringen. Was bleibt dem Feinde nün noch Übrig? Erkann allenfalls von igoö bis - 2000- Schritt entfernten' Kesseln Bömbfen auf das Fortwerfen, um der Wirkung der Festurigskanonen auäzuweicheh. Da jedöch die Gewölbedie Stärke der gewöhnlichen Pulvermagazine haben, thuli' ihnen auch die Bomben hierkeinen Schaden. Dieser ist blos auf der Seite des ' Belagerers , dessen Aufopferungenihm keinen Nutzen bringen, , 1

Selbst wenn man gegen alle physische Möglichkeit annehmeri wollte, 4 dafs die Fest-setzung auf dem Kamme des Glacis zu Stande käme: läfst dich' doch ä : uf demselbender Bau der Breschbatt^rien unter einem solchen Feuer nicht ausführen, .Ja, hätteauch der Belagerer schon den Mantel besetzt: würde er doch hier nie eine Kanon«

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