Das- Ereigmfs ist noch' im frischen- Angedenken,, so- -wie. der daraus erwachseneNachtheil- Beide aber-sind nicht hinreichend,, die bisher übliche Befestigungsart ab-ändern zu machen. Die einen werden durch Eigenliebe, die andern, durch-Trägheitdaran verhindert!. Eine gänzliche Umänderung, .der , Meinungen, mufs vorhergehen,.
geöffnet. Die vorgeschlagenen Forts hingegen können nur Ä von dem feindlichen Lotjement aufder Bresche gesehen werden. Sie send daher; noch unbeschädiget, und für ein unübersteigliche».Rindernils zu achten..
So in der Kehle der Bollwerke- gebauete’Kasernen-erfüllen-mehrere wichtige Zwecke zugleich,,und' dienen offenbar- zur Rettung der Festungen; die längs der Courtine> geb.uiecen hingegcji sindfür die Verth ei digung; unnütz,, und 1 , während der Belagerung; auch- zu -jider^ andern BestimmungUnbrauchbar;
Cor m ont a i g ne, indem-er die Mängel der Bollwerkthürme in das Licht stellte, und sie za-verbessern suchte, hat,, anstatt ihrer, ein-kleines offenes Bollwerk angewendet. Allein die schrä.gen Fäfen desselben können seine- CoMrcgdjden D>cfit.ve«heidigen, und die kleinen Bollwerke sinddfem Feinde selbst nützlich-, weil er sehr leicht eine Shirmliicke darinnen zu Stande bringt, j n ,den Bolhverksthüimen, die nichts als-ein Steinhaufen-sind,. wird es ihm unmöglich und unnütz:weil sie blos vermittelst eines 70- bis flo Fufs langen unterirdischen Ganges mit der Haiiptfesrun«-Zusammenhängen, ditrcfi den der Belagerer niemals enidiingerr kanu,. Obwohl demnach Cor.m 011t aig ne’s Tadel völlig, gegründet, ist,, erscheint doch sein- vorgeschlagenes Ilülf mittel nurals sehr, mangelhaft«
Weit entfernt, ihm beizupflichten, glaube ich, d.ifs man- zwar die Bollwerks!bürnie- hinweg..Schaffen, abedgerämnige-luftige Kasematten an ihre Stelle scucn müsse,, fobig, den in die Con.rregarde-gedrungenen- Feind mit einem- so starken- Feuer, zu. bewillkommen,, dafs er. sich unmög-lich hier festsetzen kann.
Man kann' den inneren Raum- großer Bollwerke noch auf eine andere, weit voTtherlhafcereWeise absclirieiden (Tab. XVI!, ftg, 2.); der damit verbundene-Aufwand aber verbietet ihre allge-meine Anwendung, Je einer vielfacheren Anwendung irgend eine Befestigungsau fähig t I1]nso nützlicher ist sie. Zwar wild durch den vorbedachten Abschnitt — gegen die gangbarenGrundsätze der Ifefestigungskunst — der innere Raum des Bollwerkes verkleinerf. A. Ileiu^ WederVauhan noch Cöhovn haben grofsej stnmpfwiulKV.he Bollwcike angegeben. Vielmehr hat *Blondel und seine Zeitgenossen verworfen, und die Verringerung-des inneren Rahmes ij^ v ' 1mehr ein" Vonheil, als dafs sie ein Nacktheit seyn-sollte« Man verlangt einen grofsen Pin den Festungswerken, weil der Belagerte dann mehr Truppen zu Vertheidigung der Bresehe auhuellen könne. Dieser Grundsatz wäre wahr, wenn er mehr Truppen hätte, als der Belagerer; da aber dieser zehn bis-zwanzigmal. stärker ist, als jener, kann er ihn auch in einem grö-ßeren mit um so überlegenerer Macht angreifen. Je mehr er sich im innern Raume ausbreitemkann, desto vcvtheilhafter wird ihm seine stärkere Anzahl.. Da er in Masse zum Sturm des Boll-werkes anrückt, wächst auch seine Stärke nach Vevhähnifs ihrer Größe,, und die gute Befcsti-gurtgsart mit großen inneren-Räumen ist blos für ihn gut. Mit Recht macht er daher auchdie Sturnilücke immer so groß als möglich-. Die Bollwerke, des neueren-Zwöfffeckes- haben- j 00Töisen zur Kehle, folglich kann der Feind mit 7000 bis Sooo Mann darinnen aufmarschiren Wasvermag wohl die durch Gefechte und Krank beiten geschmolzene Besatzung dagegen? gj e w j r( jvollends vernichtet, und zwai.blös als Folge des grofsen- inneren Raumes. Der Schülernhört diesen so oft von allen Meistern- der Kunst empfehlen, daß es ihm nicht einfällt derGrundsatz könne-wohl irrig seyn. Er frage nur seine Lehrer, warum- sie ein Reduit in ’hRavelin legen, und es, ohne Anfhören vergrößern?. Sie werden ihm Nichts zu antworten wi/ 1und er. kann mit Recht ihrer spotten;. 3en ”