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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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xtiederzuschiefsen. Da man überzeugt ist, dafs dies sehr bald erfolget, ergiebt sich dieschwache Besatzung nach den ersten. Kanonenschüssen«

2.) Da die kleinen Forts gewöhnlich gar keine, bopibenfesten Räume haben, rei-chen einige Bomben hin >, die Besatzung einzuschüchtern und zur Uebergabe zu be-wegen.

Das Fort Conti. *) (Fig. 3 ’ Tab. XXII.)

Bei I5§ Toise Feuerlinie auf jeder Seite, hat dieses Fort auf der Mitte einer jedenSeite einen kasemattirten Cavalier A,' um sichere Räume zu gewähren und zu einertrefflichen Traverse zu dienen, auf die man, zu Vertheidigung der ausspringenden Win-kel, Schützen stellen kann. Der Graben' ist zehen Fufs tief, und "wird durch eine kleineCaponiere B vertheidiget. Um neben dieser ein paar leichte Geschütze aufstellen zukönnen “*), ist die Vertheidigungsrnauer etwas herausgerückt c, wodurch der erforder-liche Raum gewonnen wird. Der Durchgang unter dem Cavalier ist bis an die Ca-poniere verlängert, sowohl zur sichern Gemeinschaft mit letzterer, als zur Bestreichungdes innern Grabens. Sondert man den Cavalier von der übrigen Brustwehr durch ei-nen kleinen Graben (Diamant) ab, Fig. 3, der von den Schiefslöchern der kleinenGewölbe p bestrichen wird, fig. 4 upd 5, stellt er ein besonderes Reduit dar, dessensich der Feind nur mit grofser Schwierigkeit bemeistern kann. Weit wichtiger werdendiese, schon hier mehrere nützliche Zwecke vereinigenden Cavaliere, wenn sie auf derMitte grofser Fronten liegen (iter Thl. S. 197). Sie bieten dann ganz andere Verthei-digungsmittel dar, wie man a. a. O. gesehen hat. Die Besatzung ist überall völlig inSicherheit, und der Feind kann nur auf der Contrescarpe erst mit seinem Geschütz et-,etwas ausrichten. .Die Venheidiger können ihm dabei jeden Fufs breit Erde strei-tig machen, und ihn zwingen, alle seine einzelnen Tiieile, jeden besonders, zu er-obern ***).

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+) Zu Unterscheidung der vielen von mir vorgeschlagenen Forts, glaubte ich ihnen besondere Na*jnen £;«ben, und zu diesem- Behuf die der, Erlauchten Königl. Familie wählen zu müssen.

! Anmerk. d. Verf.

**)■ Bei der so geringen Länge der Vcrtheidigungsmauer (50 Schritt) wird die Aufstellung von Ge-schützen hier ganz überflüssig. Sie' werden erst bei einer Seitenlänge von 250 Schritt anwendbar.

Anmerk. d. Uebers.

***) Der schon öfters erwähnte Major Grenier bemerket liier: „dafs der Kavalier die Feuermasse„jeder Seite verkleinert, und dafs die auf dem Kavalier stehenden Soldaten nicht gegen die aus-„spriugenden Winkel schiefsen können, ohne die Vertheidiger derselben zu treffen. Durch die,.Zerstückelung der Vertheidigung in den ansspringenden Winkeln und auf den Kavalie'rSti wird„man nirgends einen klüftigen Widerstand leisten können, und es scheint, als ob ein so kleines„Fort es nicht vdrdiene, ifiit“ Bombenfesten Gewölben versehen zu werden.“ Es ist jedoch klar,dafs ohne eine solchd r Bedeckung, bei eitlem gewaltsamen Angriff, Geäcilütz und Besatzung nacheinigen Stunden völlig aufser Stande zu fechten jeyn mufs,

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