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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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118
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Schiefslöchern rings herum, der so niedrig ist, dafs er aus dem Felde nicht gesehenwerden kann. Figl 6, 7, Tab. XVII zeiget den Gründbau der beiden Caponieren unddie gemauerte Lünette vor dem eingehenden Winkel mit ihrem Deckwerke, durch diezugehorenden Profile erläutert. Die liier angedeuteten Gewölbe könuen bis über dieobere Geschützlage hinaüf geführet werden, um beide bedeckt zu haben, wie schongesagt worden. Man kann dann immer noch oben auf dem Gewölbe eine BrustwehrVon Schanzkörben und Faschinen an'bringen, die in der Ersten Zeit der Belagerungsehr nützlich seyn würde, bis die Batterien des Belagerers die Ueberlegenheit über

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sie gewinnen.

Zu Verstärkung dieses Entwurfes kann man auch die Gräben breiter ritschen, undeinen Mantel herumführen, der jedoch auch eine Verstärkung der Besatzung noth-wendig macht. Bios um dies zu vermeiden, habe ich die Maafse dieses Forts mög-lichst beschränkt. Denn es kam nicht darauf an, eine starke Festung zu bauen, dieviel P»aum und eine zahlreiche Besatzung erforderte, sondern gerade das Gegentlieilwar das Ziel, das ich mir vorsteckte. Man prüfe und entscheide! '

Grenier wirft diesem Umrisse vor: „dafs der Zugang zur Lünette und ihrem,,Deckwerke vor dem eingehenden Winkel nicht von dem Hauptwalle bestrichen„ist, und dafs überhaupt so enge Werke nur ein geringes Widerstands vermögen be-sitzen, da zürn Ueberflufs ihre steinernen Brustwehren von den feindlichen Feldbat-„terien heruntergeschossen -werden können. Ja, der Feind werde seinen Angriff nicht„gegen die Ecken richten, sondern mit seinen Ersten Batterien die Schenkel des bedeck-ten Weges im P\ücken nehmen, und die Mauern der verstärkten Waffenplätze zer-„stöhrtn. Die Belagerten werden dadurch gezwungen, den bedeckten Weg zu ver-fassen, wo der Feind nun Batterien g-egen die beiden gewölbten Caponieren und ge-„gen die krenelirten Mauern errichtet. Sobald die letztem geöffnet sind, und das Feuer„der Caponieren gedämpft ist, kann der Feind ohne weiteres das Fort erstürmen, weil„ein Erd wall jederzeit ohne Bresche zugänglich ist.“

Die obigen Bemerkungen über Greniers Einwürfe finden auch hier ihre An-Wendung, und ein gut .unterhaltener Erdwall ist im Feuer der Besatzung keineswegesals leicht ersteiglich anzusehen.

Das Fort Artois,

[mit dreiseitigem Kern und einem Erd-Mantel,

Ich habe oben Thürine mit rechtwinklicher Verteidigung beschrieben, die nichtsanders sind, als in einem Kreise verzeiclniete Vielecke. Das vorliegende Dreieck be-stehet aus drei geraden Linien und drei Stücken eines Kreisbogens, und dienet demFort Artois als Donjeon. Fig. 3, Tab. XVIII. Es bestehet aus 27 Gallerien, dievon eben so viel ausspringenden Winkeln getragen werden, welche theiis rechte, theils