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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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119
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spitz sind. Man siebet leicht, dafs die Seiten nach Willkühr. länger gemacht werdentonnten, und dafs die Figur eben so. gut vier, fünf und mehr Seiten haben tonnte, jenachdem es die Uinstäpde erheischen. Die Gewölbe unter dem Walle ruhen, wie bei' den runden Thürmen, auf den Scheidewänden, daher sie gegen die Schild mauern (mursde face) keinen Druck ausüben, sondern ihnen vielmehr zur Unterstützung dienen.In eine solche Mauer kann man ein Loch seliiefsen, sie aber nicht Umstürzen. Nichtskann fester seyn, als eine solche Umfassung,, und nichts gewähret der Besatzung mehrHülfsmittel, sowohl durch Sicherheit hei der Vertheidigung, als durch Bequemlichkeitder bombenfesten Wohnungen und Aufbewahrungsörter. Aufser denen unter demWalle, befinden sich ihrer noch in den Räumen hinter den runden Tbeilen, wie sieitn Grundrisse, im Ersten Stock und von oben dargestellet sind. Der Wall ist voneinem trocknen Graben umgeben, der von drei kasemattirten, schwalbenschwanzförmi-gen Caponieren bestrichen wird; diese haben eine krepelirte Mauer und einen-Wasser-graben vor sich, durch eine gewölbte Caponiere mit drei Spitzen veriheidiget. ' DasGanze wird von einem Mantel umschlossen, mit 9 ausspringenden Winkeln, wobei dieeingehenden Winkel von Kasematten bestrichen sind, die mit dem inneren Raume inVerbindung stehen. Der Erdwall hat diese Gestalt, um mehr Raum zu gewähren: ja,man könnte mit geringen Kosten einen weit gröfseren Raum einschliefseu; denn--weitlängere Seiten'würden eben so gut von den Caponieren vertheidiget.

In Hinsicht der Profile liegt dev Horizont II Fufs über dem Wasser, die untereSohle der beiden gewölbten Kaponieren erhebet sich Einen Fufs über dasselbe, dieSohle des kasemattirten Walles aber 1} Fufs. Der Raum zwischen letzterem und demThurme liegt noch 2| Fufs höher, und der untere Stock des Thurmes erhebet sich 2Fufs über jenen, folglich 4 Fufs unter dem Landhorizonte. Die Caponieren haben nurEine bedeckte Geschützlage und Einen Schützengang; die zweite offene Batterie könntejedoch ebenfalls bedecket werden, wenn man das Gewölbe oben auf die Mauer setzt.Der Hauptwall ist 36 Fufs hoch, und beherrschet alle Werke, aber die'bedeckte Ge-schützlage kann nicht aus dem Felde -gesehen und beschössen werden, um unbeschä-digt zu bleiben, und das feindliche Logement auf dem Mantel zu zerstöhren. Dieobere Geschützlage hat in den Profilen, Tab, XVIII, fig. 4, zwar Schießscharten, äi;fdem Grundrifs aber keine, um über Bank schießen zu können. Die Brustrnauer ist,ohne Scharten, sechs Fufs hinreichend dick. Der Marschal Vauban hat zwar dieBrustwehr seiner Bollwerksthürme H Fuß dick.njedoch mit Scbiefsscbarten geinacht.Man-kann die Stärke auch wohl um Einen oder Zwei Fufs vergrößern, wenn man esfür nothwendig hält; der Geschützstand ist überflüssig breit.

Die drei Magazine A, B, C, in den Ecken, dienen zum Aufenthalt der Truppenund für die Voiiäthe, tragen aber auch durch ihre Einrichtung mit zur Vertheidigung