Durch diesen ersten Erfolg waren alle Schwierigkeiten der Landung aus dem Wegegeräumet. Sie gieng ohne alle Stöhrung von statten, und ward am Morgen beendiget,nachdem die Grenadiere in der Nacht die Schanzen besetzt hatten. Man beschäftigtesich nun sogleich mit Erbauung einer Anzahl Batterien gegen das Fort ßocca-chica»was jedoch nur mit bedeutendem Verlust von den Engländern ausgeführet werden,konnte, weil sie dabei unausgesetzt von den verankerten Schiffen, von den beidenForts St. Joseph und Bocca-ehica, und von Einer Batterie auf der Insel Barubeschossen wurden. Die letztere that ihnen besonders so viel Schaden, dafs sie genörthiget waren, sie in der Nacht zu stürmen und zu zerstöhren. Sie ward jedoch amfolgenden Morgen wieder hergestellt, und erst nach einem gelungenen zweiten An-griffe völlig geschleifet.
Am 2ttn April waren die in dem dichten Holze, 600 Schritt vom Fort, erbauetenBatterien fertig. Das sie verbergende Buschwerk ward daher in der Nacht niederge-hauen, und mit Anbruch des Tages begann ein fürchterliches Feuer, das bis zur ein-brechenden Nacht währte. Es ward am folgenden Morgen noch durch das Feuer vonsechs Linienschiffen verstärkt, die sich queer über den Kanal legten, und unaufhör-lich auf die beiden Forts und auf die Spanischen Schiffe schossen.. lieber fünf hun-dert Kanonen und vierzig Mörser .standen auf beiden Seiten gegen einander. DieEnglischen Schiffe waren sehr beschädiget, als sie sich Abends zurückzogen. Sie kamenum folgenden Morgen wieder, und machten dasselbe heftige Feuer den ganzen Tag.hindurch. Man bemerkte jedoch, dafs es nur geringe Wirkung gegen das Fort that:denn die Sturmlücken in den angegriflenen Bollwerken waren blos durch die Land-batterien bewirket,' die unausgesetzt, Tag und Nacht, bis zum 5. April schossen, wo mandie Bresche für ersteiglich hielt, und sogleieh die Anstalten zum Sturme traf. Der Ad.miral wollte seine Clialuppen bewaffnet gegen das Fort St. Joseph und die SpanischenSchiffe abschicken, während die Landtruppen das Fort Bocca-chica stürmeten. Ge-gen fünf Uhr Nachmittags rückten sie an, nach einem sehr heftigen Kartetschenfeuer,das die Schild wachen hinter die Brustwehren trieb, und ihnen dadurch den Marsch derEngländer verbarg, die sie erst anx Rande des Grabens wahrnahmen. Die Besatzungeilte sogleich nach der Bresche; zum Unglück für die Spanier aber war der Comman«dant Don Blas nach einem der am Fort liegenden Schiffe gefahren, um Befehle zugeben. Die Truppen, die sich in einem so gefährlichen Momente ohne Anführer fan-den, kamen in Unordnung, und verliefsen das Fort, weil sie nicht wufsten, wie sie esvertheidigen sollten. Die Engländer nahmen daher Besitz von dem Fort. Zwei vonden zu Verteidigung der Einfahrt bestimmten Spanischen Schilfen giengen zu Grun-de, ein drittes gerieth in Brand, und flog mit fürchterlichem Krachen in die Luft. DieEroberung des Forts Bocca-chica zog nothwendig die des Forts St. Joseph nach