jrung einer solchen Festung unternehmen wird als zu Reinhaltung der Festungsgrä-hen und des Bassins, zu Abführung der hinein gehenden Unreinigkeiten, so wie desSandes und des Schlammes, durch die drei unter dem Hafendamm hindurch gehendenAbzüge. Jene beiden Schleufspn kommen in die Gräben der Bollwerke i und 5. Jedehat drei Eingänge, die zu Erleichterung der Bewegung 6 drei Fufs breite Schutzfallenhaben, welches jg Fufs Oeffnung für das hindurch fliefsende Wasser giebt. Ver-mittelst dieser beiden Schjeufsen wird jede Bewegung de? Wassers jn den Gräbenmöglich: man kann sie theilweise, oder alle anfüllen, um eine desto heftigere Stro.jnung im Bassin hervor zu bringen.“
„Der vierte Einwurf betrifft die. Unmöglichkeit, es gegen das Feuer der Mastkörbeauszuhalten. Man möchte überall gewölbte Stände wünschen, aus denen manungehindert nach allen Seiten schiefsen könnte, mit einem Worte: mamnöchte sehn',ohne gesebn zu seyn, Das Erste, was einem dabei eipfällt, ist .allerdings: demFeuer der Mastkörbe ein gleiches entgegenzusetzen. Jene sind aber so gut verschanzt,dafs der Flintenschufs keine Wirkung thut, um so mehr, da er aus der Tiefe in die Höhegeht, und beiläufig nur das untre Theil des Mastkorbes trifft: überdies findet sich inden Geshützständen nur wenig Raum für das kleine Gewehr. Hierbei ist jedoch vor-ausgesetzt, dafs die Schiffe bis auf einen Flintenschufs herankommen können, welchesauf dieser Rheede yor der grofsen Batterie und von der Ravefiuface möglich ist. (12.)"Wahrscheinlich wird jedoch das Feuer der Festung stark genug seyn, um die Schiffeentfernt zu halten, und das Geschütz des Bollwerkes 6 würde bald die Mastkörbe rei-nigen, (13.) Wer auf Gründe hört, wird sich hiermit begnügen: denn es wäre unge-recht, alle Vortlieile auf Eine Seite zu bringen, und dem andern Thfcile gar keinHülfsmiitel zu lassen. Doch auch für den schlimmsten Fall wollen wi? Auskunft ge-hen: die Schiffe haben ja nicht allein das Vorrecht, sich zu verschanzen, auch die Bat-terien kann man yerblenden, sobald man nur die Geschützbedienung nicht hindert.Zwölf Zoll starke Balken, mit dem einen Ende auf das Glacis geleget, und am andernvon to Fufs aus.einander stehenden Pfeilern getragen, dienen drei 8 Zoll starken Höl-zern zur Unterlage, ,die mit ^Jurten, Faschinen u. s, w. bedeckt ein Dach bilden, zumSchutz des Kanoniers und Soldaten im bedeckten Wege. (14-) Denn der Flintenschufsyom grofsen Mastkorbe gehet 9 Fufs über die Gontrescarpe, wenn das Schiff 250 SchrittVon dem abgeschnittenen Glacis liegt. 4 ? t
„Da? Blendwerk jkann den Batterien auf keine Weise zur Last fallen, Per SoldatZuf dem Auftritt, hinter der Brustwehr kann aufrecht unter jenem stehen, nnd unter denQuerbalken hinaus feuern. Werden aber die Hurten von den Kugeln oder Bombenherabgew'prfen, ist der Schaden nicht grofs und bald wieder herzustellen. Das zu Be-deckung von 150 Kanonen vorräthige Holz würde 31334 Livres kosten (15.); und ich