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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
Entstehung
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Unter dem Schutze -dieser furchtbaren Artillerie haben unsere Kriegsschiffe au«Üem Hafen von RoChefort ihre Ausrüstung vollendet, haben die Kauffahrer sich veti*sammlet und ihre Begleitung erwartet, ohne dafs ein feindliches Schiff es gewagt hätte,<etwas gegen sie zu unternehmen. Jsine'kurze (Geschichte .der Entstehung dieses Forts,.das so wichtige Dienste leistete, dürfte daher hier wohl nicht am Unrechten Orte.stehen.

Seit mehreren Jahren — nach den Befehlen .verschiedener auf einander folgende?-Seeminister — mit den Vertheidigungsentwürfen unsrer Indischen Besitzungen -beschaf-ftiget, hatte ich mittlerweile in .den Jahren .17,76 und" 1777 die beiden ersten^Bänd^meiner Fo rtification perpendi-culaire herausgegeben, als ich von dem Grafenvon Maurepas aufgefordert ward* meine Meinung über die Vertheidigung unserer.Seebüsten abzugeben. Ich reiste demnach im Oktober; 17.77 nach Cherbourg, wo derHerr von Cäux den Oberbefehl über die Befestigungsarbeiten hatte.- Dieser unter-hielt mich von den grofsen Absichten, welche er mit der Rheede. von Cberboui'gbatte, auf der die gröfsten Kriegsschiffe gegen Sturm und Feind sicher ankern sollten»Ich verhehlte ihm nicht, dafs ich weder, hinreichenden Raum für eine gewisse Zahlderselben, noch auch genügsame Tiefe für die Schiffe vom Ersten Range fände» Hr»von Ca.ux zeigte mir zugleich einige Zeichnungen der Forts, weiche er zu Verteidi-gung der auf der Rheede liegenden Schiffe auf -^er Ijpsel Pelee und dem FelsenHoumet erbauen wollte, obgleich diese beiden Punkte 1936 Toisen (436,0 SchritQvon einander entfernt waren! Er sagte mir, sie sollten kaSemattirt - werden,weil man die Rheeden nur durch Kasematten vertheidigen könnte. Dieswar ein ganz neuer Grundsatz der französischen Ingenieure, um so merkwürdiger, alssie bisher überall nur offne Batterien angelegt ihatten.

Ein flüchtiger Blick auf die Risse zeigte mir wirklich beinahe solche Kasematten,wie sie sich auf dfeh'Küpfertäftln der ersten Theile meines Werkes fanden, und ich,zweifelte keinen Augenblick, dafs es dieselben wären. Weil ich jedoch bemerkte, dafssie nicht die nehmliche Feuermasse gaben, die sie hätten geben können, machte ichden Hrn. von Caux darauf aufmerksam, ohne jedoch mit ihm darüber zu streiten, weildies nicht in meinem Aufträge lagj Obgleich er seine Meinung nur durch schwacheGründe vertheidigen konnte. Ich reiste von da längs der Küste nach dem Vorgebürgevon la Uague, nach Ilonfleur und la’Höugue, Wo ich die sorgfältigsten Untersuchun-gen anstellte, und von den erfahrensten Seeleuten Erkundigungen ; einzog, die alle ein-stimmig dieser Rheede den Vorzug vor Cherbourg gaben. Ich ging darauf nach Granitv.ille, St. Malo, Brdst, 1 ’Orient, Vannes 1 , 1 Nantes, la Rochelle, : der InSel Aix, Rachefort,und zuletzt auf mein Landgut in Angoumois. Auch hier setzte ich--meine-Unt&-suchung der Küsten fort, und erforschte die Meinung der vornehmsten Seeleute üli?r

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