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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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181
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Äix, Ich reiste im März 1779 dahin ah,, und- kehrte nichts eher als nach dem Frieden

1783' zurück, - '

Hier waren blbs die Trümmer des 1757 zerstörten Forts vorhanden-: und 'dieEntwürfe Filleys, die einen Aufwand-Von-mehr als zwanzig Millionen Livres- undachtzehn Jahre Zeit erforderten, konnte» keine Anwendung finden. Ja,, es war üben-haupt- jetzt nicht möglich,. wegen Kürze der Zeit-einen Steinbaü- za unternehmen-, aufeinem Strande, dem sich die gröfsten feindlichen Schiffe bis auf einen Pistolensehufs-nähern konnten. Ich- mufste mich- daher auf einen Holzbau beschränken, der schnullgenug; ausführbar war, um der Rheede den nöthigen Schutz zu- gewähren', und selbst.während des Krieges noch die Erbauung eines steinernen Forts zu begünstigen!.

Alle uns durch die Geschichte überlieferten Thatsachen, und die vielen Belagerunggen bei denen ich selbst gewesen, war, hatten mich überzeugt, dafs die bisher übliche--Befestigungsart nicht ihrem Zweck entspreche. Die Wälle mit Bollwerken bestehen auydrei Thailen, den Coubtineri, den Facen, und aus den-Flanken, die jene beiden ver-theidrgen sollenaber gerade am kleinsten sind, und nicht viel über ein SeehstheiFder Fronte betragen. Es dringt sich hier die Frage auf: warum sie nicht länger sind?’warum die Facen- und Courtinen nichts bestreichen? Daraus entstand nothwendig der"Wunsch, diese für die-Vertheidung unnützen Theile hinweg zu schaffen, indem icheine Anzahl Linien rechtwinklich auf einander setzte, so dafs sie zugleich Facen und?Flanken Waren-, Während’ nämlich ein Zwölfeck von Igo Toisen Seite, . dessen WallS56 laufende Toisen enthält, für jede Seite nur 26 bis 28 Toisen zu Bestreichung dergegenüber liegenden Facen- hat,, giebt mein- System für diese Absicht bei derselben Sei-tehlänge 130 Toisen,

So wichtig auch dieser Vortheil einer grofsen sich wechselseitig bestreichende»Länge des Walles ist-, so bleibt dennoch auf letzterem das- Geschütz der Wirkungdes .Schleuderschusses blosgestellt, der Alles zerstöhrt, was er treffen kann. Nur Ka-$-e matten, können das Ge schütz in din e r b el agert-en Festung sich ern, unddiese kann allein durch das Geschütz gehörig- vertheidiget -Werden. Den-noch. findet man nur in einigen alten- Festungen Kasematten, obgleich die Erfahrunglehrt, dafs in wenig Tagen alles auf Wällen st'ehende Gechütz unbrauchbar gemacht ist.Man wird nicht müde, neues hinzubringen, find es gleichem Schicksale- auszusetzen.-Die Unbequemlichkeit des Rauchens soll- jene aus dem-Brauch-, gebracht haben. Wohl-möglich! Daraus folgt jedoch nicht, daf^ es in jeder Kasematte der Fall seyn -wird.

Ein ariderer, und wie es scheint, wichtigerer Grund 1 gegen den Easemattenbäii ist die Kostbarkeitdesselben Diese, und die.— sich als ein Zeichen des Zeitgeistes 1 erweisende — eilfertige Ätisffih.sung aller Bauwerke, tnacfieii, dafs man bombenfeste HClzbedöckungen anbritigt, 'sobald man Ge.schüt.re, Vonätiie etc. gegen die feindlichen Projectilen sichern will. Es scheint mir angemessen..