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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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„«$•) Wenn die Forts fehlerhaft waren,“ sagt Herr-von Caux: „hätte Ich. es be^„■merken sollen, al3 er mir bei meiner Durchreise durch Cherbourg die Risse zeigte»„Ich hätte ihn zurechtweisen sollen, anstatt mich jetzt zu beklagen.“ 'Wirklich macht*ich ihn auf den einzigen Fehler aufmerksam, den ich bei der mir nur .verstandenflüchtigen XJeb'&r sicht. der Entwürfe wahrnehmen konnte: auf die geringe FeuermasseV•welche seine Forts gegen die Rheedfe ' geben j. die err afcier für hinreichend hielteUm'die andern. Äbiveichfungen. und Mangel aüfzuiind'en, hätte ich ''die^Entwürfe mitdem Zirkel in der Hand untersuchen müssen; Dazu aber hatte ich keine Gelegenheit:denn um sich keinen Widersprüchen auszusetzen, haben die Herren Ingenieure alsGrundsatz angenamnien., bei ihnen Entwürfen das gi-bfste Geheimhifsf zu• beobachten.Die Minister Ludwigs XIV, hatten denselben Grundsatz,, und ihre 'Nachfolger.Labenahn mit grofser Gewissenhaftigkeit bis auf den heutigen: Tag beobachtet...- Frau, vonMäintenön sagt daher: „Bei dem Hinweggehen aus dem Staatsratli hat man Ven.5 ,scliwiegenbeit von mir gefordert.!Die dort besprochenen. Gegenstände erschienen mitj,aber so lächerlich, und die daraus gezogenen. Schlüsse so. unrichtig, dafs hier V'eu*

* * „schwieg-enbeit. den Ministern nützlicher ist, als den. Geschäften.“ Man könnte dasselbevo-ri vielenalngemfieufen sagen.. Sie wollen den Fremden ihre Arbeiten verheimlichen*sagen'-sie^f bekanntlich aber machen Arbeiter und. Zuschauer Festungsrisse für jedes»männ,.sobald nur. der Umrifs. einige Fufs über die Erde isb.'i

„ 5 .)s;-Die ersten.-Anäagen gaben■. Gelegenheit zu Bemerkungen-, welche dFe Veit„kommenheit der späteren Arbeiten sehr vort-heilliaft - beförderten.“ Jene ersten Anla»gen waren demnach fehlerhaft p Man darf hier mit vollem Rechte fragenwarm»sie.nicht d-as war£n,. was sie seyn konnten,/ da die Mittel dazu-schon, seit mehrerenJahren gedruckt und in Kupfer gestochen wären? Man mufs sogar fragen: warum bejden späteren.Arbeiten den Fehlern nur zum Theil abgeholfen worden ist, und.warumimmer noch bedeutende. Mängel bestehen durften,, die sich- an de« Urbildern nichtfinden? Herr von Ca'ux war, demnach nicht hinreichend unterrichtet; -was konnte.wold der Grund davon seyn,. da. es ibtn nicht..an den. Mitteln dazu fehlte?

: ,,6.)..Als .inan zu den obere JJatterien kam, ward von Herrn Meuni.er, einem-„IngenieurtOffiziei-, ein allgemeiner Umrifs der Schiefsscharten vorgescldngen, um das„möglich gröfsre Gesichtsfeld zu. bekommen. Herr von Gau.x befahl,, dafs dieser Um-„rifs künftighin stets befolgt werden solle.“ Die Aufgabe der vollkommensten Schief»-scharten -bedingt .aber, nicht• blos; das. möglich, gröfste horizontale Gesichtsfeld., sondernauch, zugleich die -möglich- kleinste,OefTnung. Nur mit dieser ist die Aufgabe als gelöstan all sehen;. man scheii^. je4och,.bei Cherbourgs nichts davon ge «rufst zu haben-,, weif,man den oberen Batterien blos durch Erweiterung .der Scharten ein gröfseres Gesichts-feld zu geben suchte» Man kann liier abermals Herrn Caux fragen; warum er erst