V o r r e d e
■J^achdem im Zweiten Theile des gegenwärtigen Werltes ausführlich vonden isolirten Vorwerken, nach dem Systeme des Verfassers, aus rundenThürmen mit einer gewölbten —■ theils ebenfalls kreisförmigen, theils mitrechtwinklichen Zangen angeordneten' — Umfassung geredet, und ihre vor«theilhafte Anwendung gezeiget worden: gehet der gegenwärtige Dritte TI teilzu Verteidigung der Häfen und Rheeden über. Auch hier werden einzelnekasemattirte Forts vopgeschlagen, die —- wenn nur irgend die Hülfsquellendes Staats ihre Ausführung erlauben —• unbedingt eine gröfstre Widerstands.Fähigkeit besitzen, als jede andere Befestigungsart.
Bei Gelegenheit dieser Forts empfiehlt der Verfasser die Bedeckung derGewölbe — gleichviel ob von Stein oder Holz — mit dünn gewalztem Blei^anstatt des Cementüberzuges, welcher letztere, bei gehörig sorgfältiger Be«aibeitung, ziemlich eben so viel Kosten verursachet als jene, und hei weitemnicht so lange den Einwirkungen der Feuchtigkeit widerstehet.
Von dem Dritten Kapitel an wird von den Feldverschanzufigengehandelt. Ein wichtiger Gegenstand! wenn man erwäget, Wie wenig Wider-stand bis jetzt alle Feldwerke leisteten, wenn sie verständig und nach-drücklich angegriffen wurden. Es werden zuvörderst die Grundsätze aufge- kstellt, auf welchen die Anordnung aller Feldwerke beruhet, und dann die Mit-tel angegeben, ihr Vertheidignngsvevmögen zu erhöhen. Zwei Wichtige Feindefrohem allen Feldschanzen Zerstölnunv.: die überlegene feindliche Geschütz-Wirkung, und der — bei dem gänzlichen Mangel aller G r a b en ve r t h e i d i g u n »Iteichie — Sturm. Auf beide hat der Verf. bei seinen Entwürfen besondereRücksicht genommen, indem er zaigleich, nach Verhältnis des aufzubringend'enBaumaterials und der Zeit, von der leichtesten Verstärkung einfacher Ke d u t e n zit*^er Anlage förmlicher bedeckter Forts von Holz und. Erde übergehet. Es wird