hierauf die Einrichtung und Anwendung der Fleschen-Reduten zu gröfseren
Verschanzungen gezeiget, und hei di'eser Gelegenheit das von dem Verf. auf der
Insel Oleron angelegte verschanzte Lager Keschi iehen. Die Befestigung > der
Stadt St. Martin auf der Insel Re und die/ der Citadelle von Oleron dienen
als Beispiele Von provisorischen Festungen, wovon auch schon früher Herbort
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sehr zweckmässig gehandelt hat. '
Das Vierte Kapitel beschäftiget sich mit den Circum- und Contravalla-tionslinien, die durch den geringen Widerstand, welchen sie gewöhnlich leiste-ten, fast gan;z aus dem Gebrauch gekommen sind. Hier wird die Belagerungvon Turin als Beispiel aufgestellt, der die zu Anfänge dieses Dritten Thei-les gegebene Uebersfcht der Kriegsgeschichte Frankreichs unter Ludwig demVierzehnten als Einleitung und zugleich als Beweis dienet, wie verkehrteMaafsregeln öinen Staat an den Rand des Unterganges bringen können.
Zuletzt handelt der Verfasser von den zum Schulz einer unbedeckten Dan-
desgrenze dienenden Verschanzungen, in Beziehung auf die sogenannten Lau-tetburger oder Weissenburger Linien, für die hier eine hostere und stär-kere Einrichtung vorgeschlagen wird, mit einem Bewehrungs- und Vertheidi-gungs-Entwurf für den Kriegsfall. '
In d_-n hiermit beendigten drei Theilen findet demnach der Leser alleszusammengedrängt — nicht als Auszug, sondern fast übeiall mit den eignenWorten des Originals — was der Verf. über den Umrifs und die Ausführungder Befestigungswerke gegeben hat. Bei einer näheren Vergleichung wird mannichts als die häufigen Wiederholungen und die zwecklosen Zänkereien mitden französischen Ingenieurs vermissen. Der vierte,Theil ist für die neueEinrichtung der GeschiitzlafFeten und zu Aufnahme einiger vollständigen Streit-schriften des Marquis von Montalembert bestimmt, die durch Bemerkungenüber mancherlei Anordnungen, welche der allgemein übliche Umrifs mit unbe-deckten Wällen und Bollwerken nöthig macht, namentlich über das Defile-ment interessant wird.
Der Uebersetzer.