lands zum Ziel der ersten Operationen,, und Philippsburg ward am- 25. September ein-geschlossen. . Durch jenen vi&e, die Expedition, nach England unmöglich., geworden;die Generalstaa-ten hätten, ihr» mit ihrer eigenen Verteidigung, beschäftiget, keine Un-terstützung angedeihen lassen können; die Häupter der (Iranischen Parthei in England,hätten auf dem Blutgerüste geendet,, .und Jak ob II. wäre im ruhigen Besitz; des Thro-nes geblieben. Da- aber Hollands Grenzen, nicht bedroht waren, konnte es ohne Be-denken seinö;Schiffe unds sein- Geld.detn Prinzen von Oranien ;! geben t womit er am5. Dectmbr. 1688 in. Torbay landete, und seinen Schwiegervater bekanntlich, ohne Wi-derstand verdrängte.
Frankreich bekam dadurch- einen neuen, mächtigen Feind, weil Wilhelm III, alsnunmehriger König, .vt>n England, sein Ansehen und seine Gewalt in Holland beibe-hielt,- sogar- noch vergröfserte. Auf der andern Seite waren die- vorhandenen MittelLudwigs .XIV der :Gröfse und Wichtigkeit des ausgebrochenen Krieges nicht ange-messen. Die Truppen waren in schlechtem Zustande, und durch die bei den Arbei-ten- an den Wasserwerken von Versailles ausgebrochene Sterblichkeit sehr geschwächt.Der Schatz war durch den. Bau dieses Schlosses erschöpft. Man,war gezwungen.Staats-papiere zu .schaffen, und- aufse^ordentiiche Gaben von den Ständen und von der Geist-lichkeit zu fordern. Ja dergKönig sehielfte sogar das Silbergeräthe in die Münze dasdie Gemächer von Versailles schmückte, und wo die Arbeit den ihneren Gehalt umdas Zehnfache überstieg: eine Operation,, die im Verhältnifs des Bedürfnisses, wenignutzte, und vielmehr den Feinden Frankreichs die Meinung einflöfste, Frankreich werdebei‘so geringen Hulfsquellen H ; &eh zwei. Feldzügen auf jede Bedingung Frieden ma-chen müssen. Dies ward durch die zum Oberbefehl der Armeen.bestimmten Generalent>ch vermehrt, der Marschal Ht^mi er es in Flandern, der Marschal Duras in Deutsch-land,, und der Marquis von Boufleurs an der Mosel, Denn Conde und Türen-,ne waren nicht mehr unter den Lebendigen; der Marschal von Luxemburg aberWar dem Minister Louveis verhafst. und \yjird deshalb nicht gebraucht'.
Ihänkreich und: der Kardinal von Fürsjtenb erg wurden 1689 für Feinde desDeutschen Reiches erklärt^; Der Kurfürst. von Brandenburg, befehligte 20000 Mann, ,die im Köllmschen operiren sollten; der'Kurfürst- von Bayern sollte gegen den Ober-Rhein marschiren, und- der Herzog von Lothringen sollte gegen das Elsafs Vordringen.Frankreich konnte diesen Armeen nicht überall Armeen entgegen setzen; der Kriegs-minister bewirkte sich daher vom Kqnige die Erlaubnifs, die Städte zu verbrennen».deren man sich im vorigen Jahre ohne Widerstand bemächtiget hatte. Sq ward dieganze Unter-Pfalz und ein Theil des Kurfürstenthums Trier ein Raub der Flammen,und .di e Einwohner wurden ins tiefste Elend gestürzt. Sie zerstreuten sich durch ganzEuropa und erregten allgemeinen Abscheu gegen ein so unmenschliches Verfahren.