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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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Zur Sicherung dieses Weges sind aber keine großen Arbeiten nöthig. Der Weglängs dem Strande mufs gut unterhalten, die nach ihm auslaufenden (Th^ler müssengeöffnet und gut verschanzt werden; das Thal von Roya, das von'dem Col de'Ten-da herab kommt: das Tay ja-Thal, das nach Trioika und dem Tanaro führet: das vonOneglia, welches nach der Bormida hin gehet: das bei Carcare aüsHufende Thaledas von Serusa, das sich nach der Orba hin ziehet: endlich das Thal von Polce-vera, das von Genua über Ponte«decimo und die Bogeta nach Ovaria läuft. JenseitsOe nun. würde es hinreichend seyn, sich des Thaies von Bezagno zu versichern. Vorjede der kleinern -sich nebenfalls am Strande endigfenden Schluchten ward ein kleinesFort ,geleget, wie sie im zweiten The.ile des gegenwärtigen Werkes angegeben,worden sind, die eine förmliche Belagerung erfordern und durch 50 -Gebirgsbewohnervertheidiget werden können. Dadurch wäre der Weg auf seiner ganzen Lange gegenfeindliche Partheien gesichert, die allezeit sehr schädlich werden sobald sie 'gegen ver-schiedene Punkte losbrechen können, weil man eine bedeutende Truppenzahl gegensie .aufstellen .mufs. Genua selbst könnte durch meine Befestigungsweise ohne grotseKosten eine Festung vom Ersten-Range, ja so zu sagen unüberwindlich werden»Der weite 'Umfang, welchen sie dadurch bekäme, machte sie geschickt,-nöthigenrallseine Armee mit allem Mund- und Kriegsvorrath aufnehmen zu können. Dieser kleineStaat würde dann keine Macht in Italien, fürchten dürfen, im Gegontheil würden.alle ihnwegen der dauernden Verbindung mit Frankteigh achtefi müssen. Die Minister/Lud wigsXIV schienen jedoch won allem dem keiiie.Ahnurig -zu haben : das bluliende.Genüa wardmit-derselben Grausamkeit behandelt, wie die Raubnester auf der Afrikanischen Küste.

Die Aufhebung des Ediktes von Nantes -und die grausame Verfolgung der Pro-testanten (1685.), die in allen Ländern xnk offnen Armen aufgenommen wurden, ^ga-ben dem Unwillen gegen -Ludwig XIV neue -Nahrung, welche der: Prinz vonOranien zu.^Beförderung seiner Absichten, auf die Englische Krone -nach Mögtlichkeit .zu verstärken suchte. Es kam endlich am .gten July lösjö ein Büntihifs zwi-schen dem Kaiser, Spanien, Schweden, dem Kurfürsten von Bayern und fast,allen übei-gen Deutschen ReicUsfürsiten gegenFfankreich-zu Stande, »dem Holland blos<deshalbnicht beitrat, um das -Geheimnifs uiieht laut werden zu lassen und eioz.eiu. angegriffen,zu werden,. Wirklich ahnete weder./did wi ; g. XIV noch Jakob II.Atwas. ; von des»wahren k jener Verbindungen, bis pudlicli durch uen loci des Kucfü,;Sten vonKölln, Maximilia.n von Bayern, das F.euer wirklich ausbracln Die Ernennungdes Prinzen Glßlnens von Bayern öffnete .tlem Könige die Augen- über die;_Ab*sichten und- -die - Menge seiner ; Eepftde. iDmib auph jetzt noch sehlugen. Seine-Mkiistereinen gans lalschefi Weg.em.., A^s^aUvdie Absichten des Prinzen von.Oranien durcheinen Angriff aul Holland zu durchkreuzen, naschte Louvois die - Grenzen Deutsch»