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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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Todte auf demiBlatze liefsen: eroberte Palamos> Gerona* Ostalrfe fand Castel-Follet.Die Spanier wollten zwar Ostalric wieder nehmen* wurden aber g^nöthiget die Bela*gerung aufzuheben.

Nachdem Tode des Marschais von Luxemburg bekam Villeroi den Ober«befelil in Flandern. Ludwig XIV liebte ihn, persönlich, und meiste diese Liebesehr theuer bezahlen. Feuqui ere s hat die vielfachen Fehler anfgezahiec welche V il-lei-oi im Feldzüge von 1695 begieng,. wo der König noehfmit dem Verluste vonNamurdavonkam,: das zwar tapfer» aber ungeschickt, durch- Boufleurs vertheidiget ward.

Die Armee in Deutschland unter Lorges.gieng hlos verth eidigungsweise, undunternahm* trotz der Schwäche des Prinzen von Baden,, gar nichts. Der Herzog vönSavoyen eroberte Casal'.nach zweijähriger Blokade» und nachdem er am 27. Junydie Laufgräben eröffnet hatte. Catinat liefs es geschehen.- denn er hatte Befehl nichtsfür die. Stadt zu tliun, weil man damit umgieng, mit dem Herzog: von«Savoyen Frie-den zu schliefsen, waS 'wirklich am 4, July 169Ö zu Stande kam. Der Herzog bekamalles zurück was ihm im Laufe dieses Krieges abgenommen worden, war; er hätte kei-nen rühmlicheren Frieden machen können, 1 wenn er-eben,sooft gesieget, als er ge-schlagen worden war;

In Catalönien war 1695 der Herzog von Vendöme an die Stelle des MarschaisN oailles getreten, weil dieser zu Anfang des Feldzugs krank" ward. Es fehlte derFranzösischen. Armee an- Allem, während die Spanier grofse Anstalten machten dasVerlohrne wieder zu erobern. Es gelang ihnen jedoch nicht. Sie unternahmen dreiBelagerungen die sie wieder aufhgben mufsten; und alles, blieb wie es- war.

- Von stetem Blutvergiefsen ermüdet, schienen 'die kriegführenden Machte JmJahre 1696 an keinem Orte bedeutende Anstrengungen machen zu wollen. Man be-gnügte sich einander wechselsweise zu beobachten » und Bewegungen zu machen diesich blos auf die Subsistenz bezogen. Der König, von Frankreich that alles um denFrieden herbeizufuhren; Holland und England waren ebenfalls geneigt"dazu, nur Spa-nien und der Kaiser setzten sich mit Macht dagegen, Lud'wrg XlV. sähe- wohl dafsCr Spanien zum Frieden zwingen müsse. Er schickte zu-dem Efade; 1697 einen Th eildes Heeres nach Caralönien, und befahl dem Herzoge von Veil dorne Barcelona zubelagern. - Diese grofse und volkreiche Stadt war von einer alten Mauer mit Tliürmei»umschlossen, vor der sechzehn unregelmäfsige und schlechte Bollwerke lägen, denendie Mauer zur 1 Cour*ine und abv Abschnitt dienet» Ein Vorthdil, dessen man siebbei Befestigung mehrerer aIferi ; >'St*äcife beraubt hat.* Ein tieler,abev schmaler , troefc-uer Graben umgab sie,' urnd 'blösi Eine- Seile* hatte ein rtaveftÄ.- Hier machte der Her»Zog von Ve-ndoiüe den Angriff: denn auf d'et'äridem Sehe ist ein senkrechter Fel*seil mit einein schlöChitii Fortvon vier'Bollwerken, dein Mont Jo-ui-c, das die Stadt