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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
Entstehung
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109
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Achtes Kapitel,

Einige Briefe z iir Erl ä.u terun g der auf der Insel Oleron ausgefiihrten Arbeiten,

I* Der Kriegsminis ter Herzog von Choiseul an den Marquis von

Montaleml) ert,

dem mir von Ihnen zugekommenen gefälligen Schreiben vom 17. dieses Mona-

tes kann ich erwarten, dafs Sie jetzt schon mit den Küsten der Insel näher bekannt

sind, deren Oberbefehl Ihnen Sr. Majestät anvertraute: und dafs Sie schon Ihre An-

stalten getroffen haben, die Annäherung des Feindes zu hindern. Nach allen Nach-

richten ist, es gewifs, dafs die Engländer, ihre Entwürfe besonders auf die Insel Ole-ron richten. Sie können. deshalb nie zu eifrig seyn, um die Ihnen noch übrigeZeit nützlich zu gebrauchen, Ich befehle eben dem Marschal von Senecterre, Ih-nen ieoDragoner zu senden; und da ich ihm schon früher deshalb geschrieben, habeich Ursache zu glauben, dafs-es sogleich geschehen wird. In Hinsicht der von Ih-nen verlangten Verstärkung an Infanterie, habe ich vier Bataillone, in Verbindungmit den von Ihnen zu benutzenden Ivüstenwachen, für hinreichend gehalten» DaSie jedoch eine gröfsere Anzahl wünschen, sollen Sie noch Ein Bataillon bekommen;und es sind die erforderlichen Anstalten gemeinschaftlich mit der Marine getroffen;dafs im Fall Sie gezwungen würden Sich in die Ciladelle zu ziehen, Sie die dortnicht unter zu bringenden Truppen nach dem festen Lande hinüber schicken können.Herr von Senecterre wird dafür sorgen, Ihnen Truppen, Mund- und Kriegsvorrathso wie überhaupt alles zu- senden was Sie verlangen, um die Feinde zu nöthigensich'wieder einzuschiffeti, wenn ihnen ja die Landung gelungen seyn sollte; oder we-nigstens ihre Fortschritte auf der Insel zu hindern. Ich habe Ihren Brief an denHerrn von Senec terre gelesen, und mir das Vcrzeichuifs der von Ihnen noch gefor-derten Dinge vorlegen lassen. O-bgleich ich nun Ihre Bewegungsgründe dazu nichtanders als loben kann; mufs ich Ihnen doch bemerken: dafs die Zeit Ihnen nichterlauben wird, die von Ihnen entworfenen Arbeiten, auf die sich jene Dinge beziehen,zu vollenden: und dafs es daher gefährlich seyn würde sie zu unternehmen. Ich gebedaher den Herrn von Senecterre nnd von Baillon auf; Ihnen alles zu verschal-