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durch Geldmangel aüfgelialten -werden; ich ersuclie Sie jedoch, mit möglichster Spar-samkeit zu verfahren.
Die mir eingesandte Schrift über die Insel Oleron und den beigefügten Plan habeIch mit Aufmerksamkeit durchgesehen. Nach Ihrer Ucberzeugung kann der Feindüberall, sowohl von der- grofsen als von der kleinen Seite, von dem Kanal von IaBrande bis zu dem Thurme von Chassiron, und von da bis zur Bucht von Availieohne Schwierigkeit landen. Dafs die kleine Seite sich dazu eignet, wnfste man schon:man scheint jedoch geglaubt zu haben, dafs dis Östliche Seite in Sicherheit sey. Ichzweifle nicht, dafs' Sie Ihre Meinung auf genaue Untersuchungen begründen, und sehedaher nichts Besseres als die von Ihnen getroffenen Anstalten. Ich habe Ihnen schonzu dem vorgeschlagenen verschanzten Lager Auftrag gegeben, mufs Sie jedoch daraufaufmerksam machen, dafs es für Ihre wenigen Truppen zu weitläufig scheinen Ichbitte Sie, dies zu überlegen, und zu sehen, ob sich nicht bei einiger Beschränkung derLinien dieselben Vortheile erreichen lassen? Es ist wahr, dafs alle Seeleute, und die,■welche bis jetzt die Insel Oleron untersuchten, der Meinung wa-eri: vermittelst einesPrahms und einer Kanonenchaluppe lasse sich zu jeder Zeit die Genieinlchait'der Inselmit dem festen Lande sichern. f?ie Gründe, welche Sie für das Gegentheil an führen,scheinen mir überzeugend; ehe ich jedocii darüber entscheide, will, ich vorher die Mei-nung mit der Beschaffenheit des Landes bekannter Leute vom Handwerk darüber hü«xen. Es ist übrigens immer-gut, die, Verbindung durch alle mögliche Mittel zu sichern:und da das verschanzte Lager nothwendig mit dazu beiträgt, ist dies ein Grund mehr,es auszuführen. Sie müssen auch die Flotte mit in Anschlag bringen, die gegenwärtigzu Rocliefort ausgerüstet -wird. Sie ist in diesem- Augenblicke i-ine sein wesentlicheHülfe: sowohl zur Unterstützung unserer Verbindung, als durch die Hindernisse,, welche^Le‘ dem feindlichen Unternehmen auf diese Küste entgegensetzen kann.
Versailles d.. 5. Juli ijC-r. „
8. Der Mar-q-, v. Mon taffem b ert an den Herzog V, ChofseuT.
Den Brief vom 5 teB > womit Ew. etc. mich beehren, habe ich richtig erhalten,, unddaraus ersehen, dafs Sie dem Ma-rsehal von Senecterre befohlen haben, mir ein re--gulai-res Bataillon zu schicken, und dafs Sie dasselbe schon angelangt glauben. Alleinder Herr Marschal schickt erst den Igten Juli- das Bataillon Milizen von Figeacnach der Insel herüber, das nicht mehr als 405 Mann stark ist. Für ein Ba'aillon re>gulairer Truppen von 685 Mann, die schon hier sc-yn sollen, bekomme ich demnacherst den igten nur 405 Man» Milizen. Dies macht aber sowohl in Absicht meinerArbeiten als der Verteidigung, der Insel einen grofsen Unterschied, Eben so habe ich