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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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117
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für 150 Dragoner, die Sie güdgst für mich bestimmten, nur'100. So hat man bis jetztalles verkürzt und verzögert, was nach dieser Insel geschickt werden sollte.

Die Karte von letzterer ist nach einer älteren kopiret,, und in Absicht der Dag©’der Moräste nicht ganz richtig, an die sich die beiden Flügel meines verschanztenLagers anlehnen. Ras Terrain- selbst ist hier beschränkter, als es auf der Karte erschei-net. Ich lasse jetzt einen genaueren Plan des Lagers aufnehmen, um ihn Ihnen zu'senden sobald er fertig ist. Sie werden, wie ich hoffe, jenes dann nicht mehr zu grofsfinden. Die völlige Besetzung dieses Striches ist unerläfslich, damit der Feind sichnicht des weifsen Vorgebirges und- .des .von Ors bemächtigen kann: weil von dem Au-genblicke an man von der Citadei'o nur noch mit kleinen Chaiuppen des Nachts nachdem festen Lande kommen kann.

Es würde allerdings der Venbeidigucg sehr vorthnilhaft seyn,. bis- auf 600' SchrittVolt) Glacis alle Gebäude abzubi echer. f 'wer! man aus den Fenstern derselben im he«deckten Wege bis zutn Fufs gesellen wird. Urlauben- Sie inir jed-och zu bemerken,-dafs man für diesen Zweck die ganze nicht sehr greise Stadt' niederrr-ifwu müfiie- Fn-■glücklicherwe'se Steifen g'erade die vörnc-hrnsfun Gebäude äui- nächsten an', der f.iia hilejes düVfte' Jäher 'wühl n'othwendig ‘s'eyn; sie vorläufig durch den Inten da 11 len abw/uuv.-nzu lassen, 'um'den Eigenthümetn dadurch eine Entschädigung zu-sichern:- denn e-nicht wahrscheinlich, dafs sie ohne Erlaubnifs anfgebauet haben; weil man dasselbe beieiner grofsen Menge -Festungen findet. -Stände der Feind schon auf der Intel , wurdefeil ohne alle ’ftiicksidif wenigstens die nächsten Gebäude'äbbrecnen lassen. Man würdedann freilich nicht Zeit haben die Materialien hinwegzubringen, und sie würden demFeinde nützlich seyn. Bei der Ungewifshei't einer Belagerung jedoch, die vielleichtgar nicht statt findet, würde es immer sehr hart für die Besitzer seyn, ihre Häuser nie-derreifsen zu sehen. Ich gewärtige Ihre ferneren entscheidenden-’ Befehle‘hierüber.

Der Marschal von Senectkrre scheint mir zwar das zu den Blendungen der Ge-wölbe r.öthige IIolz,- nicht aber schwaches und Bretter zu den Zwischenböden schickenzu wollen. Ich habe- schon die Ehre gehabt, Ihnen zu melden, cläfs ich ohne jeneZwischenböden nur höchstens Ein Bataillon in den Gewölben unterbringen kann,- Ichmufs mich daher entweder in Hinsicht der Vertheidigung darauf beschränken: undIch werde mich kaum vier Tage halten können; oder ich mufs jenes IIolz bekommen'.Ich habe mein Ansuchen darauf heute wiederholet, und hefte, dafß mein gerechtesVerlangen endlich Eingang finden wird.

Auf der Insel Oleron' den' 14. Jttli 1761.-