Der.Marschal v. Senecterre an den Marq. v. Lfontalembert.
. , Bei Erstattung meines Berichtes über meine Besichtigung- der,von Ihnen auf derInsel Oleron angeordne;cn Arbeiten habe ich dem Minister meine Zufriedenheit damitbezeiget: denn es ist Nichts darunter, was ick nicht, für gut und nothwendig halte.Ich habe ihm zugleich gemeldet, dafs wir — Herr v, Chiville und .ich — die unver-zügliche Vollendung der, an der Citadelle angefangenen Arbeiten angeordnet haben,weil wir sie -für unentbehrlich zur Vertheidigung aosehen. . Dafs wir beide sehr zu.frieden .iqit ihren Verschanzungen und xn.it der Lage derselben sind, durchweiche das-Vorgebirge Ürs und foigliclx die-Verbindung mit dem festen Lande hinreichend ge-deckt ist; dafs die drei Reduten wahre .Festungen sind, und dafs die Verschanzungen,init.aciu 'Bataillonen besetzt, nicht erstürmet werden können.^ Endlich, dafs zur Voll-Jcompxenhett derselben nur noch einige, Brustwehren und eine Redute auf dem linkenElugel .fehlen, die ..schon abgehackt sind und durch Soldaten ohne Schwierigkeit nochvor dem Moqath 'Marz aufgeworfen Seyü können. —: 1
Ich darf vermutlieu, dafs Sie. alles, .dies..aiffih selbst dem Minister melden und nichtunterlassen, ihn weg.cn der Geldsendungen auzuiiegen. Er behandelt in seinen Briefenan mich di,e Inseln .Re und Oleron als äufserst wichtig, scheint ganz davon eingenom-men, und giebt so bestimmte Befehle sie in den stärksten Vertlieidigungsstand zusetzen, dafs ich glaube er werde es sicht dabei bewenden lassen, sondern auch dieerforderlichen Zahlungen verordnen, ohne die. sich Nichts- ausführen läfst.
Ich verlasse mich ganz auf Ihre Anordnungen, sowohl in Hinsicht der Ausfüh-rung der Arbeit als der -Bezahlung* In Rücksicht der Reden, die der Ritter v. Gour-nay über die Arbeiten der Grenadiere von la Eure geführet haben soll, werden Sieam besten.thun, wenn Sie Sieb stellen als sey Ihnen nichts davon bekannt. GehenSie Ihren Weg, und warten Sie es ab bis er es Ihnen selbst sagt,
Didonue den £• October ijör.
19. 'Der Marq. v. Montalembert an den Marschal v. Senecterre,
Der Bericht, welch.en Sie nach Ihrem Geehrten vom löten von Ihrer Reise anden Herzog von Choiseul abgestattet-haben, kann für mich nicht anders als schmei-ekelhaft seyn, weil Sie aller hier ausgeführten Arbeiten mit Beifall erwähnen»
Das fortwährend schlechte Wetter, wo der Regen in Strömen herabfäl'lt, macht dieArbeit am .verschanzten Lager sehr beschwerlich und langsam : an der Citadelle aber*— wo man karren müfs — ganz'unmöglich. Der beständige Regen, von einem sehr *heftigen Winde fortgetrieben, hat einige gegen Westen liegende Brustwehren der neü ’angelegten Werke beschädiget. Die aus Mangel an Rasen blos von fetter Erde aufge-