führte Böschung li^t sich gänzlich aufgelöst und ist herabgefallen “); die eigentlicheErdrriasse selbst ist jedoch an ihrer Stelle geblieben, und es scheint gerathener, sie denWinter hindurch sich gehörig setzen zu lassen. Alsdann wird es nothwendig seyn,die Böschungen mit Faschinen zu verkleiden, um eihige Jahre hindurch nichts weiterdaran thun zu dürfen. Der Rasen ist hier sehr selten, trocken und schlecht, so dafsman die Böschungen nur einigermafsen hoher Werke schlechterdings durch Faschinensichern mufs. Ich glaube jedoch nicht, dafs zu den zw’ei »Facen der beiden Werkeviele nöthig sind. Das mittlere Werk ist fast unberührt geblieben (Tab. XXXI.), Diealte Connnunication ist an ihrem Fufse eingerollet; da nun der Grund nichts tauget:glaube ich, dafs es schwer seyn wird sie wieder herzustellen. Es scheinet übrigensHerrn von S au vag er,e und mir angemessener, das Frühjahr zu erwarten, um die Fe-stungswerke der Citadelle — die an sich schon in gutem Vertlieidigungsstande sind —vollends auszubauen. -Man wird dann in einem Tage mehr machen als jetzt in achtTagen, und wird dauerhaftere Arbeit bekommen.
Sie wünschen zwar den Aufwand für die Backöfen zu umgeben, indem man dieder Einwohner dazu auwendet; allein ich hatte schon im vergangenen Sommer den-selben Gedanken, um die beschwerliche Brodzufuhre für die Citadelle zu vermeiden:und fand ihn unausführbar. Bei genauer Untersuchung fand sich auch nicht Ein dazugeschickter Backofen.
.Auf der Insel Oleron den 21. October 1761.
20. Der Herzog v. Choiseul an den Marq. v. Monta 1 embert.
— !— »Der vortheilhafte Bericht des Marschais von Senecterre über Ihr ver-
schanztes Eager und über Ihre Rednten hat mir grofse Freude gemacht'; nicht minderzufrieden bin ich mit dem Zustande der Citadelle, Es kommt jetzt nur darauf an, dieArbeit zu betreiben, und vorzugsweise die Truppen dazu anzuwenden, die Ihnen ge-wifs nützlicher seyn werden als die Strandwächter.
Ich schreibe dem Marschal von Senecterre, er solle Ihnen in die Stelle des ab-gehenden Bataillons Eigeac ein anderes Infanterie Bataillon schicken, bis ich die schondazu bestimmten Truppen abgehen lassen kann. Ich verlasse mich ganz auf Sie, über-zeugt, dafs Sie alles anwenden werden die Vertheidigungsgegenstände der Insel zurmöglichsten Vollkommenheit zu bringen, und ihre Eroberung dem Feinde unmöglichzu machen. Richten Sie es nun so ein, dafs alles vor dem nächsten Frühjahr vollen-det ist; ich werde schon die nüthigen Geldsendungen veranstalten, sobald ich nur dieohngefähre Angabe des Bedarfs erhalten habe.
Versailles den 15. October 1761.
*) Die Franzosen sind mit der Plackarbeit gänzlich unbekannt.
Anm, d. lieben.