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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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„Ich wagte cs dennoch — vor der gegenwärtigen politischen Revolution, die jedemdje Denk- und Redefreiheit wiedergiebt — einige Zweifel gegen die Rechtinäfsigkeitdes Bannes zu äufsern: besonders mit der Vertheidigurig der Grenzen beauftragt, glaubteich es meiner Pflicht angemessen, meine Meinung über einen so wichtigen Gegen-stand zu sagen.“

„Von der Wahrheit der Grundsätze Montalem-berts überzeugt, hatte ich denMutli, mich in einem Briefe zu ihrem Lobredner aufzuwerfen, der nach meinem Wun-sche dem VII. Bande der Werke dieses Generals vorgedruckt ward. Kaum war erjedoch erschienen, als die heftigste Verfolgung gegen mich ausbrach; manSuchte Gelegenheit mich zy verderben. Nicht lange dauerte es, so fand sich ein•Vorwand, auf meine Cassation anzutragen. Dies gelang unterdessen nicht: mankonnte blos einen Befehl, vom Minister bewirken,- mich festzusetzen. lieber eineso gewalttliätige Handlung erstaunt, beklagte'ich mich darüber, dafs inan mich urtgehörtverurtheift hatte; ich entschleierte endlich deu gegen mich gesponnenen Anschlag mitso viel Wahrheit und Kraft, dafs ich von dem Minister Puisegur die Aufhebungjenes verruchten Urtheils' erlangte.“ -

„Bald darauf brach die politische Revolution aus:' die ganze Armee suchte daseherne Joch abzuschütteln, das unter jedem Minister drückender ward. Die Ingenieurein Lille wollten, gleich den andern, sich aus diesem Druck befreien; sie lüden ihreCarneraden in d^n benachbarten Städten ein* sich den item September in Arras ein-zufinden, um gemeinschaftlich eine ihrem Dienste angemessene Verfassung' zu entwer-fen. Ihr Ingen. Directeur verbietet ihnen jedoch' ausdrücklich, sich zu versammlen.Sie können einander daher blos schriftlich ihre Gedanken mittheilen; einer von. ihnenentwirft eine - Schrift an die National-Versammlung, die im hohen Grade edel', unei-gennützig und patriotisch ahgefafst war. Der Erste Vorschlag darinnen war:r dem un-seeligen Zunftgeiste zu entsagen, und eine. Vereinigung mit andern Thtilender Armee zu begehren, durch deren gleichartige Beschäftigungen nur Neid und Mifs-verständnisse entstehen, Sie begehrten- zugleich einen Ausschufs, um unpartheiischjeden neuen Vorschlag zu untersuchen, ohne Rücksicht, ob er aus ihrer Mitteoder von andern Nicht-Inge ni e urem geschehen sey? In diesem Ausschüssedürfe, durchaus kein Ansehen der Person gelten, sondern jede Meinung müsseüber jeden Gegenstand frei geäufsect werden können. Dieser patriotischeVorschlag, ward von allen, frei denkendem Kameraden, mit Enthusiasmus aufgtnommen.

stellet. Von den übrigen 377 liifst sieb erwarten, dafs sie — wenn sie frei reden dürften — sicheinstimmig von jenem kostbaren Welke lossagcw würden^ das Herr von Fourcroj ohne, Zwei-fel für die Nachwelt bestimm:*. ' ’ .

Anm. d, Marq. v. Montalembert.